1972

Ferrari Dino 246 GT

Highlights

Ein interessanter Dino 246 GT mit guter Substanz für eine Restaurierung, die man nach eigenem Wunsch und Bedarf gestalten kann

Ausgeliefert in dem seltenen und attraktiven Farbschema Dino Marrone Metallizzato (106-M-73) mit Leder-Interieur in beige

Motor „Matching Numbers“

Besitzhistorie weitgehend bekannt, 18 Jahre beim ersten Eigentümer in den USA, seit 1991 in Deutschland mit zwei langjährigen Besitzern

Insbesondere die heute begehrte Lackierung der Auslieferung würde diesen Dino zu einem attraktiven und wertvollen Exemplar machen

Daten & Fakten

Baujahr: 1972

Stückzahl: 1.868 Exemplare GT (Coupé) sowie 1.274 GTS (Spider)

Farbkombination: schwarz mit Interieur Leder schwarz

Laufleistung (abgelesen): 22.193 Meilen

Motor: V6-Mittelmotor, 65°, quer eingebaut, wassergekühlt, DOHC, 3 Weber Doppelvergaser Typ 40 DCF/DNCF

Hubraum/Leistung: 2.419 ccm, ca. 195 PS bei 7.600 U/Min. (Werksangaben)

Getriebe: manuell, 5-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Scheiben vorn und hinten

Leergewicht: ca. 1.080 kg

Höchstgeschwindigkeit: ca. 235 km/h

Ausstattung: Klimaanlage, elektrische Fensterheber, Cromodora Felgen

Dokumente: Deutscher Fahrzeugbrief, Auszug Dino Compendium (Matthias Bartz) und Dino-Register, Rechnung zur Restaurierung (1992)

Preis: EUR 325.000,00 (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Dieser Ferrari Dino 246 GT wurde im Oktober 1972 (Tipo E) fertig gestellt und gelangte dann über (Luigi) Chinetti Garthwaite Import Inc. in die USA. Das seltene – und heute umso mehr gefragte – Farbschema der Auslieferung war eine Lackierung in „Marrone Dino Metallizzato“ (106-M-73) und einem Leder-Interieur in beige (VM3218). Die Ausstattung umfasste elektrische Fensterheber, Klimaanlage sowie Felgen von Cromodora. Diese Daten entstammen dem Dino Compendium von Matthias Bartz. Der Motor ist noch heute das originale Aggregat („Matching Numbers“).

Laut dem Online-Dino-Register hatte der 246 GT in den USA bis 1990 wahrscheinlich nur einen Besitzer und wurde im Zeitraum 1990/1991 über einen Händler als „Auto aus Erstbesitz“ angeboten. Danach gelante der Dino nach Deutschland in den Besitz eines Herren (Name bekannt) im Raum Münschen, der der Wagen bis 2004 behielt. Dieser ließ 1992 bei einem autorisierten Ferrari-Händler (Verkauf/Werkstatt) in Bayern eine umfassende Überarbeitung durchführen, die mit einer detallierten Rechnung über knapp 70.000 DM dokumentiert ist. Hierzu wurde die Karosserie und Ausstattung komplett zerlegt. Im Zuge der Arbeiten bekam der Wagen eine neue Lackierung (in schwarz) und ein neues Leder-Interieur (in schwarz).

Im Jahr 2004 wechselte der Dino zu seinem dritten Eigentümer (Name bekannt) im Landkreis Kelheim (Niederbayern), der ihn bis 2025 behielt. Hierzu liegt ein originaler Fahrzeugbrief vor.

Die Überholung von 1992 hat den Dino für viele Jahre „aufgefrischt“ und haltbar gemacht. Eine Komplettrestaurierung nach heutigen Maßstäben war es jedoch nicht. So sind nun nach über 30 Jahren wieder umfangreichere Überholungs- und Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Technik mit Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung, Klimaanlage, Reifen, Unterboden. Man könnte den Dino zu einem guten „Driver Car“ machen. Wir würden jedoch empfehlen, diesen 246 GT wieder in seinen seltenen und heute begehrten Auslieferungszustand zu versetzen. Mit seiner originalen Farbgebung in „Dino Marrone Metallizzato“ und einem Interieur in beige hätte man dann ein äußerst attraktives und auch wertvolles Dino Exemplar.

Modellgeschichte

Der Dino 246 GT hatte im Frühjahr 1969 auf dem Autosalon in Genf sein Debut. Zuvor wurden in einem Jahr bereits ca. 150 Dino 206 gefertigt, die jedoch – im gleichen Pininfarina-Design des 246, aber mit Aluminium-Karosserie – mehr einen Kleinserien-Vorläufer-Status genießen. Das Modell ist nach Enzo Ferraris Sohn Alfredo „Dino“ Ferrari benannt und war nicht offiziell der Marke Ferrari zugeordnet, sondern verfügte über ein eigenes Dino-Markenlogo.

Der Dino 246 war der erste Ferrari-Straßensportwagen, der keinen V12-Motor hatte und als Mittelmotor konzipiert war. In den 1960er Jahren entwickelte Ferrari V6-Motoren für den Rennsport – sie waren die Basis für den Serien-Dino. Die Bezeichnung 246 steht für 2,4 Liter Hubraum und für sechs Zylinder. Das Antriebsaggregat verfügt über zwei doppelte obenliegende Nockenwellen (DOHC) und drei Weber-Vergaser.

Die Serien-Fertigung der Motoren erfolgte bei Fiat. Es gab drei Serien des Dino 246 (L, M und E), die jeweils für Detail-Modifikationen an Technik (Antrieb, Fahrwerk) und Ausstattung stehen. In Ergänzung zum Coupé (GT) wurde 1972 ein offener Spider (GTS) mit abnehmbarem Targa-Dach vorgestellt. Optischer Unterschied war hier auch das fehlende hintere Dreiecksfenster.

In den insgesamt fünf Jahren Bauzeit wurden 1.868 GT-Coupés und 1.274 GTS-Spider produziert. Mittlerweile ist der Dino 246 eine Design-Ikone und wird als echter Vollblut-Ferrari anerkannt.

Dieses Fahrzeug

Dieser Ferrari Dino 246 GT wurde im Oktober 1972 (Tipo E) fertig gestellt und gelangte dann über (Luigi) Chinetti Garthwaite Import Inc. in die USA. Das seltene – und heute umso mehr gefragte – Farbschema der Auslieferung war eine Lackierung in „Marrone Dino Metallizzato“ (106-M-73) und einem Leder-Interieur in beige (VM3218). Die Ausstattung umfasste elektrische Fensterheber, Klimaanlage sowie Felgen von Cromodora. Diese Daten entstammen dem Dino Compendium von Matthias Bartz. Der Motor ist noch heute das originale Aggregat („Matching Numbers“).

Laut dem Online-Dino-Register hatte der 246 GT in den USA bis 1990 wahrscheinlich nur einen Besitzer und wurde im Zeitraum 1990/1991 über einen Händler als „Auto aus Erstbesitz“ angeboten. Danach gelante der Dino nach Deutschland in den Besitz eines Herren (Name bekannt) im Raum Münschen, der der Wagen bis 2004 behielt. Dieser ließ 1992 bei einem autorisierten Ferrari-Händler (Verkauf/Werkstatt) in Bayern eine umfassende Überarbeitung durchführen, die mit einer detallierten Rechnung über knapp 70.000 DM dokumentiert ist. Hierzu wurde die Karosserie und Ausstattung komplett zerlegt. Im Zuge der Arbeiten bekam der Wagen eine neue Lackierung (in schwarz) und ein neues Leder-Interieur (in schwarz).

Im Jahr 2004 wechselte der Dino zu seinem dritten Eigentümer (Name bekannt) im Landkreis Kelheim (Niederbayern), der ihn bis 2025 behielt. Hierzu liegt ein originaler Fahrzeugbrief vor.

Die Überholung von 1992 hat den Dino für viele Jahre „aufgefrischt“ und haltbar gemacht. Eine Komplettrestaurierung nach heutigen Maßstäben war es jedoch nicht. So sind nun nach über 30 Jahren wieder umfangreichere Überholungs- und Instandsetzungsarbeiten erforderlich. Dies betrifft insbesondere die Technik mit Motor, Getriebe, Fahrwerk, Lenkung, Klimaanlage, Reifen, Unterboden. Man könnte den Dino zu einem guten „Driver Car“ machen. Wir würden jedoch empfehlen, diesen 246 GT wieder in seinen seltenen und heute begehrten Auslieferungszustand zu versetzen. Mit seiner originalen Farbgebung in „Dino Marrone Metallizzato“ und einem Interieur in beige hätte man dann ein äußerst attraktives und auch wertvolles Dino Exemplar.

Modellgeschichte

Der Dino 246 GT hatte im Frühjahr 1969 auf dem Autosalon in Genf sein Debut. Zuvor wurden in einem Jahr bereits ca. 150 Dino 206 gefertigt, die jedoch – im gleichen Pininfarina-Design des 246, aber mit Aluminium-Karosserie – mehr einen Kleinserien-Vorläufer-Status genießen. Das Modell ist nach Enzo Ferraris Sohn Alfredo „Dino“ Ferrari benannt und war nicht offiziell der Marke Ferrari zugeordnet, sondern verfügte über ein eigenes Dino-Markenlogo.

Der Dino 246 war der erste Ferrari-Straßensportwagen, der keinen V12-Motor hatte und als Mittelmotor konzipiert war. In den 1960er Jahren entwickelte Ferrari V6-Motoren für den Rennsport – sie waren die Basis für den Serien-Dino. Die Bezeichnung 246 steht für 2,4 Liter Hubraum und für sechs Zylinder. Das Antriebsaggregat verfügt über zwei doppelte obenliegende Nockenwellen (DOHC) und drei Weber-Vergaser.

Die Serien-Fertigung der Motoren erfolgte bei Fiat. Es gab drei Serien des Dino 246 (L, M und E), die jeweils für Detail-Modifikationen an Technik (Antrieb, Fahrwerk) und Ausstattung stehen. In Ergänzung zum Coupé (GT) wurde 1972 ein offener Spider (GTS) mit abnehmbarem Targa-Dach vorgestellt. Optischer Unterschied war hier auch das fehlende hintere Dreiecksfenster.

In den insgesamt fünf Jahren Bauzeit wurden 1.868 GT-Coupés und 1.274 GTS-Spider produziert. Mittlerweile ist der Dino 246 eine Design-Ikone und wird als echter Vollblut-Ferrari anerkannt.