1961

Porsche 356 B 1600 Roadster

Highlights

Attraktives, mondänes Farbschema in originalem schiefergrau mit einem Interieur in rotem Leder und Verdeck schwarz

Motor und Getriebe der Auslieferung mit „Matching Numbers“

Komplette „Frame-Off“ Restaurierung von höchster Qualität in 2011 beim bekannten 356-Spezialisten Serge Heitz in Frankreich

Datenkarte zur Auslieferung vorhanden

Ausgestattet mit Scheibenbremsen vorn in 2023

Ein äußerst attraktiver 356 B Roadster in erstklassigem Zustand

Nur 2.902 Exemplare als Roadster gefertigt von 1960 bis 1962

Daten & Fakten

Baujahr: 1961

Stückzahl: 2.902 Exemplare als 356 B Roadster (1960 – 1962)

Farbkombination: schiefergrau mit Leder-Interieur rot, Verdeck schwarz

Laufleistung (abgelesen): 10.148 km

Motor: Vierzylinder-Boxer Heckmotor (Typ 616/1), luftgekühlt, 2 Fallstromdoppelvergaser Zenith Typ 32 NDIX

Hubraum/Leistung: 1.582 ccm, ca. 85 PS (leistungsgesteigert)

Getriebe: Manuel, 4-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Scheiben vorn (nachgerüstet 2023) und Trommeln hinten

Leergewicht: ca. 875 kg

Höchstgeschwindigkeit: ca. 175 km/h

Ausstattung: Lederpolster, verchromte originale Stahlfelgen mit verchromten Zierkappen, Holzlenkrad, Blaupunkt Radio, Nackenrollen, Leder-Persenning, Weißwandreifen, Scheibenbremsen vorn

Dokumente: deutsche H Zulassung, Datenkarte zur Auslieferung, diverse Service-/Wartungsrechnungen, Beschreibung der Restaurierung

Preis: 269.000,00 EUR (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Dieser Porsche 356 B 1600 Roadster wurde laut vorliegender Datenkarte im Juni 1961 im Werk ausgeliefert. Die Auslieferungsfarbe war schiefergrau (Farbcode 6001D) mit einem Interieur in Kunstleder hellgrau. Der Sportwagen ging an den Händler Nordrhein GmbH in Düsseldorf, der ihn an seinen ersten Besitzer (Name bekannt) Düsseldorf-Benrath verkaufte. Auch heute trägt der Wagen (noch oder wieder) seine Farbe der Auslieferung in schiefergrau – bis heute eine klassische und typische Porsche-Lackierung – und mit dem heutigen Interieur in rotem Leder eine äußerst stilvolle Kombination. Der Motor und das Getriebe sind noch heute die originalen Aggregate mit „Matching Numbers“. Dies ist bei einem 356er nach über 60 Jahren keine Selbstverständlichkeit.

Später gelangte der sportliche Roadster nach Frankreich. Dort wurde er in den Jahren 2010/2011 von dem renommierten und über Frankreich hinaus bekannten Restaurationsbetrieb Serge Heitz komplett und fachgerecht „Frame Off“ restauriert. Im Zuge der Restaurierung wurde die gesamte Mechanik, das Fahrwerk, die Elektrik, das Getriebe sowie alle Elemente des Antriebsstrangs umfassend überholt.

Der Motor wurde ebenfalls überholt und durch die Verwendung von „Big Bore“ Kolben die Leistung auf etwa 85 PS gesteigert. Die Bremsanlage erhielt eine Erneuerung und durch den aktuellen Besitzer wurden 2023 vorn Scheibenbremsen nachgerüstet. Der Unterboden wurde mit einer Schutzbeschichtung versehen.

Die Karossiere erhielt eine vollständige Restaurierung mit perfekt fluchtenden Türen und Hauben sowie eine neue hochwertige Lackierung. Sämtliche Anbauteile und Chrom-Elemente einschließlich der Felgen vermitteln einen noch immer nahezu neuwertigen Eindruck. Der Innenraum wurde ebenfalls vollständig erneuert (Lederbezüge, Türverkleidungen, Bodenbeläge) und die Instrumente fachgerecht restauriert. Insgesamt wurde eine exzellente Qualität erzielt, die noch heute auf den ersten Blick erkennbar ist und auch auf den zweiten Blick überzeugt.

Im Jahr 2015 gelangte der Roadster dann nach Deutschland und wurde vor vier Jahren von seinem aktuellen Besitzer erworben. Mit seiner professionellen, hochwertigen Restaurierung ist dieser 356er ein echtes Ausnahme-Exemplar und als Roadster ohnehin eine recht seltene Erscheinung.

Modellgeschichte

Der Porsche 356 kam 1948 als das erste Serienmodell der Sportwagen-Marke aus Zuffenhausen auf den Markt und wird auch als „Ur-Porsche“ bezeichnet. Die erste Baureihe („Pre-A“) wurde bis 1955 gefertigt. Im Oktober des Jahres wurde der 356 A als modifizierter Nachfolger vorgestellt. Die erfolgreiche Baureihe des Porsche 356 wurde bis 1965 in den Entwicklungsstufen B, C und SC fortgeführt. Der Motor war stets ein luftgekühlter Vierzylinder-Boxer. Als Karosserien waren Coupé, Cabriolet, Hardtop-Coupé (von Karmann), Speedster und zeitweise Convertible D (später Roadster) verfügbar. Erst im Jahr 1963 wurde der 356 vom Porsche 901/911 abgelöst.

Das Modell 356 B wurde im Herbst 1959 als eine Weiterentwicklung des A vorgestellt. Zu den Modifikationen zählten asymetrische Scheinwerfer und die vorderen Kotflügelgehäuse verliefen etwas schlanker. Die Stoßstangen wurden höher angebracht, um in der Frontschürze Lufteinlässe für die neuen Leichtmetall-Trommelbremsen zu ermöglichen und US-Anforderungen gerecht zu werden. Zudem wurden Sitze, Getriebe, Bremsen, Elektrik und die Motoren überarbeitet.

Der bewährte Stößelstangenmotor hatte stets 1,6 Liter Hubraum, den es in drei Leistungsstufen gab: 60 PS (1600), 75 PS (1600 S) sowie 90 PS (1600 Super 90), die durch unterschiedliche Verdichtungen und verschiedene Vergasertypen erzeugt wurden.

Variante Roadster: Bereits im 356 A Modell gab es ab 1958 den offene Convertible D, die zwischen dem puristischen Speedster und dem Cabriolet einzuordnen ist. Der Convertible D unterscheidet sich vom Speedster durch eine höhere Windschutzscheibe (aber niedriger als beim Cabriolet), ein Verdeck mit größerer Heckscheibe, Kurbelfenster und normal aufgepolsterte Sitze statt der Schalensitze. Das „D“ steht für das Karosseriewerk Drauz in Heilbronn, das diese Variante fertigte. Mit der Modifikation zum B Modell wurde der Convertible D ab Modelljahr 1960 als „Roadster“ bezeichnet, der in allen drei Motor-Varianten des 1600 angeboten wurde. Später erfolgte die Produktion des Roadsters beim Karosseriebauer D’Ieteren in Brüssel, bis das Modell 1962 eingestellt wurde. Insgesamt wurden von 1960 bis 1962 nur 2.902 Exemplare des 356 B als Roadster gefertigt.

Dieses Fahrzeug

Dieser Porsche 356 B 1600 Roadster wurde laut vorliegender Datenkarte im Juni 1961 im Werk ausgeliefert. Die Auslieferungsfarbe war schiefergrau (Farbcode 6001D) mit einem Interieur in Kunstleder hellgrau. Der Sportwagen ging an den Händler Nordrhein GmbH in Düsseldorf, der ihn an seinen ersten Besitzer (Name bekannt) Düsseldorf-Benrath verkaufte. Auch heute trägt der Wagen (noch oder wieder) seine Farbe der Auslieferung in schiefergrau – bis heute eine klassische und typische Porsche-Lackierung – und mit dem heutigen Interieur in rotem Leder eine äußerst stilvolle Kombination. Der Motor und das Getriebe sind noch heute die originalen Aggregate mit „Matching Numbers“. Dies ist bei einem 356er nach über 60 Jahren keine Selbstverständlichkeit.

Später gelangte der sportliche Roadster nach Frankreich. Dort wurde er in den Jahren 2010/2011 von dem renommierten und über Frankreich hinaus bekannten Restaurationsbetrieb Serge Heitz komplett und fachgerecht „Frame Off“ restauriert. Im Zuge der Restaurierung wurde die gesamte Mechanik, das Fahrwerk, die Elektrik, das Getriebe sowie alle Elemente des Antriebsstrangs umfassend überholt. Der Motor wurde ebenfalls überholt und durch die Verwendung von „Big Bore“ Kolben die Leistung auf etwa 85 PS gesteigert. Die Bremsanlage erhielt eine Erneuerung und durch den aktuellen Besitzer wurden 2023 vorn Scheibenbremsen nachgerüstet. Der Unterboden wurde mit einer Schutzbeschichtung versehen.

Die Karossiere erhielt eine vollständige Restaurierung mit perfekt fluchtenden Türen und Hauben sowie eine neue hochwertige Lackierung. Sämtliche Anbauteile und Chrom-Elemente einschließlich der Felgen vermitteln einen noch immer nahezu neuwertigen Eindruck. Der Innenraum wurde ebenfalls vollständig erneuert (Lederbezüge, Türverkleidungen, Bodenbeläge) und die Instrumente fachgerecht restauriert. Insgesamt wurde eine exzellente Qualität erzielt, die noch heute auf den ersten Blick erkennbar ist und auch auf den zweiten Blick überzeugt.

Im Jahr 2015 gelangte der Roadster dann nach Deutschland und wurde vor vier Jahren von seinem aktuellen Besitzer erworben. Mit seiner professionellen, hochwertigen Restaurierung ist dieser 356er ein echtes Ausnahme-Exemplar und als Roadster ohnehin eine recht seltene Erscheinung.

Modellgeschichte

Der Porsche 356 kam 1948 als das erste Serienmodell der Sportwagen-Marke aus Zuffenhausen auf den Markt und wird auch als „Ur-Porsche“ bezeichnet. Die erste Baureihe („Pre-A“) wurde bis 1955 gefertigt. Im Oktober des Jahres wurde der 356 A als modifizierter Nachfolger vorgestellt. Die erfolgreiche Baureihe des Porsche 356 wurde bis 1965 in den Entwicklungsstufen B, C und SC fortgeführt. Der Motor war stets ein luftgekühlter Vierzylinder-Boxer. Als Karosserien waren Coupé, Cabriolet, Hardtop-Coupé (von Karmann), Speedster und zeitweise Convertible D (später Roadster) verfügbar. Erst im Jahr 1963 wurde der 356 vom Porsche 901/911 abgelöst.

Das Modell 356 B wurde im Herbst 1959 als eine Weiterentwicklung des A vorgestellt. Zu den Modifikationen zählten asymetrische Scheinwerfer und die vorderen Kotflügelgehäuse verliefen etwas schlanker. Die Stoßstangen wurden höher angebracht, um in der Frontschürze Lufteinlässe für die neuen Leichtmetall-Trommelbremsen zu ermöglichen und US-Anforderungen gerecht zu werden. Zudem wurden Sitze, Getriebe, Bremsen, Elektrik und die Motoren überarbeitet. Der bewährte Stößelstangenmotor hatte stets 1,6 Liter Hubraum, den es in drei Leistungsstufen gab: 60 PS (1600), 75 PS (1600 S) sowie 90 PS (1600 Super 90), die durch unterschiedliche Verdichtungen und verschiedene Vergasertypen erzeugt wurden.

Variante Roadster: Bereits im 356 A Modell gab es ab 1958 den offene Convertible D, die zwischen dem puristischen Speedster und dem Cabriolet einzuordnen ist. Der Convertible D unterscheidet sich vom Speedster durch eine höhere Windschutzscheibe (aber niedriger als beim Cabriolet), ein Verdeck mit größerer Heckscheibe, Kurbelfenster und normal aufgepolsterte Sitze statt der Schalensitze. Das „D“ steht für das Karosseriewerk Drauz in Heilbronn, das diese Variante fertigte. Mit der Modifikation zum B Modell wurde der Convertible D ab Modelljahr 1960 als „Roadster“ bezeichnet, der in allen drei Motor-Varianten des 1600 angeboten wurde. Später erfolgte die Produktion des Roadsters beim Karosseriebauer D’Ieteren in Brüssel, bis das Modell 1962 eingestellt wurde. Insgesamt wurden von 1960 bis 1962 nur 2.902 Exemplare des 356 B als Roadster gefertigt.