1967

Ferrari 330 GTC Coupé

Highlights

Originale Farbkombination Amaranto mit beigem Lederinterieur

Tolle Fahreigenschaften

Originaler V12 Tipo 209 mit drei Weber-Vergasern

Dokumentierte Historie: USA, Schweiz, Deutschland, Belgien

2004 als original und in sehr gutem Zustand begutachtet

Borrani-Räder, Klimaanlage, Talbot-Außenspiegel

Pininfarina-Eleganz mit 300 PS und 245 km/h

Daten & Fakten

Baujahr: 1967

Stückzahl: rund 600 Stück

Farbkombination: Amaranto (originaler Farbton), Leder-Interieur beige

Laufleistung (abgelesen): 89.936 km

Motor: Zwölfzylinder-V-Motor Tipo 209, 3 Weber-Doppelvergaser 40 DCZ, Bohrung × Hub 77 × 71 mm

Hubraum/Leistung: 3.967 ccm, 300 PS (220,6 kW) bei 7.000 U/min.

Getriebe: Manuell, 5-Gang

Bremsen: Scheiben vorn und hinten, hydraulisch betätigt

Höchstgeschwindigkeit: ca. 245 km/h (Werksangabe)

Ausstattung: Klimaanlage, Talbot-Außenspiegel, Ferrari-Fußmatten

Dokumente: belgische Zulassung (Oldtimer), Gutachten Walther de Munnik (2004), Zoll- und Zulassungsunterlagen ab 1990

Preis: Auf Anfrage (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Das hier angebotene Exemplar wurde 1967 gefertigt und am 8. Dezember desselben Jahres erstmals zugelassen. Die dokumentierte Historie führt zunächst in die USA. Ab 1990 war der Ferrari im Schweizer Kanton Wallis zugelassen, bevor er im April 1998 als Sammlungsstück nach Deutschland eingeführt wurde. Bemerkenswert ist hierbei, dass bereits die damaligen Zollunterlagen ausdrücklich einen ausgezeichneten Zustand des Fahrzeugs vermerken. Ab 2002 befand sich der 330 GTC in Belgien, wo er als historisches Fahrzeug zugelassen war.

Im August 2004 wurde das Coupé durch den vereidigten niederländischen Sachverständigen Walther de Munnik umfassend begutachtet. Das seinerzeit erstellte Gutachten beschreibt den Ferrari als weitgehend original und dokumentiert einen ausgesprochen gepflegten Erhaltungszustand. Der Zwölfzylindermotor wurde damals als original und ebenso wie der Motorraum als sehr gut erhalten beschrieben. Auch Getriebe, Bremsanlage und Elektrik wurden zum Zeitpunkt der Begutachtung als original und in gutem Zustand beurteilt. Diese Feststellungen geben den dokumentierten Zustand von 2004 wieder.

Die elegante Lackierung in Amaranto (originaler Farbton) unterstreicht die zeitlose Linienführung des Pininfarina-Coupés und präsentiert sich in einem gepflegten Zustand. Die beige Volllederausstattung, das klassische Armaturenbrett mit seinen vollständig erhaltenen Instrumenten sowie die Chromdetails verleihen dem Fahrzeug seinen authentischen Charakter.

Der Wagen fährt sich auch heute noch ausgesprochen gut, zeigt einen ausgezeichneten Geradeauslauf und vermittelt auch bei höheren Geschwindigkeiten eine beeindruckende Ruhe und Souveränität. Der Zwölfzylinder begeistert mit spontaner Leistungsentfaltung, kultiviertem Lauf und einem wunderbar sonoren, unverwechselbaren Klang.

Gerade diese Kombination aus zeitloser Eleganz, kraftvollem Zwölfzylindermotor und außergewöhnlichen Langstreckenqualitäten macht den Ferrari 330 GTC zu einem der begehrenswertesten klassischen Gran Turismo aus Maranello.

Modellgeschichte

Als der Ferrari 250 GT Lusso 1964 aus dem Programm genommen wurde, hinterließ er eine Lücke zwischen 275 GTB Berlinetta und dem 330 GT 2+2. Erst 1966 trat der 330 GTC die Nachfolge an, als er auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde.

Das Design des zweisitzigen Coupés war wie üblich von Pininfarina (Designer: Aldo Brovarone), wo die Karosserie auch gefertigt wurde, und verband verschiedene Designelemente anderer Modelle. So war die Front mit dem schmalen, ovalen Kühlergrill und den zurückstehenden Scheinwerfern an den 500 Superfast angelehnt und das Heck orientierte sich am 275 GTS. Insgesamt wirkt der 330 GTC vergleichsweise unauffällig und dezent. Dazu trägt auch das grazile Dach bei, das mit seinen schmalen Säulen sowohl im Design als auch im Interieur für eine gewisse Leichtigkeit sorgt.

Der Antrieb stammte vom 330 GT 2+2: Ein 4,0-Liter-V12 mit drei Weber 40DCZ/6 Vergasern oder wahlweise 40DFI/2 Doppelvergasern, der satte 300 PS leistete. Das technische Layout – insbesondere Fahrwerk und Antrieb – übernahm er hingegen vom 275 GTB. Dazu gehörte auch das Transaxleprinzip mit Fünfgang-Getriebe sowie Einzelradaufhängung hinten mit Schraubenfedern, Querlenkern und Koni-Stoßdämpfern. Die Vorderradaufhängung hatte ungleich lange Querlenker mit Schraubenfedern und hydraulische Koni-Stoßdämpfer.

Der Wagen war mit rund 600 Exemplaren in nur zwei Jahren ein beachtlicher Erfolg, so dass der Nachfolger 365 GTC (ab 1968) die Karosserie fast unverändert übernahm.

Dieses Fahrzeug

Das hier angebotene Exemplar wurde 1967 gefertigt und am 8. Dezember desselben Jahres erstmals zugelassen. Die dokumentierte Historie führt zunächst in die USA. Ab 1990 war der Ferrari im Schweizer Kanton Wallis zugelassen, bevor er im April 1998 als Sammlungsstück nach Deutschland eingeführt wurde. Bemerkenswert ist hierbei, dass bereits die damaligen Zollunterlagen ausdrücklich einen ausgezeichneten Zustand des Fahrzeugs vermerken. Ab 2002 befand sich der 330 GTC in Belgien, wo er als historisches Fahrzeug zugelassen war.

Im August 2004 wurde das Coupé durch den vereidigten niederländischen Sachverständigen Walther de Munnik umfassend begutachtet. Das seinerzeit erstellte Gutachten beschreibt den Ferrari als weitgehend original und dokumentiert einen ausgesprochen gepflegten Erhaltungszustand. Der Zwölfzylindermotor wurde damals als original und ebenso wie der Motorraum als sehr gut erhalten beschrieben. Auch Getriebe, Bremsanlage und Elektrik wurden zum Zeitpunkt der Begutachtung als original und in gutem Zustand beurteilt. Diese Feststellungen geben den dokumentierten Zustand von 2004 wieder.

Die elegante Lackierung in Amaranto (originaler Farbton) unterstreicht die zeitlose Linienführung des Pininfarina-Coupés und präsentiert sich in einem gepflegten Zustand. Die beige Volllederausstattung, das klassische Armaturenbrett mit seinen vollständig erhaltenen Instrumenten sowie die Chromdetails verleihen dem Fahrzeug seinen authentischen Charakter.

Der Wagen fährt sich auch heute noch ausgesprochen gut, zeigt einen ausgezeichneten Geradeauslauf und vermittelt auch bei höheren Geschwindigkeiten eine beeindruckende Ruhe und Souveränität. Der Zwölfzylinder begeistert mit spontaner Leistungsentfaltung, kultiviertem Lauf und einem wunderbar sonoren, unverwechselbaren Klang.

Gerade diese Kombination aus zeitloser Eleganz, kraftvollem Zwölfzylindermotor und außergewöhnlichen Langstreckenqualitäten macht den Ferrari 330 GTC zu einem der begehrenswertesten klassischen Gran Turismo aus Maranello.

Modellgeschichte

Als der Ferrari 250 GT Lusso 1964 aus dem Programm genommen wurde, hinterließ er eine Lücke zwischen 275 GTB Berlinetta und dem 330 GT 2+2. Erst 1966 trat der 330 GTC die Nachfolge an, als er auf dem Genfer Autosalon präsentiert wurde.

Das Design des zweisitzigen Coupés war wie üblich von Pininfarina (Designer: Aldo Brovarone), wo die Karosserie auch gefertigt wurde, und verband verschiedene Designelemente anderer Modelle. So war die Front mit dem schmalen, ovalen Kühlergrill und den zurückstehenden Scheinwerfern an den 500 Superfast angelehnt und das Heck orientierte sich am 275 GTS. Insgesamt wirkt der 330 GTC vergleichsweise unauffällig und dezent. Dazu trägt auch das grazile Dach bei, das mit seinen schmalen Säulen sowohl im Design als auch im Interieur für eine gewisse Leichtigkeit sorgt.

Der Antrieb stammte vom 330 GT 2+2: Ein 4,0-Liter-V12 mit drei Weber 40DCZ/6 Vergasern oder wahlweise 40DFI/2 Doppelvergasern, der satte 300 PS leistete. Das technische Layout – insbesondere Fahrwerk und Antrieb – übernahm er hingegen vom 275 GTB. Dazu gehörte auch das Transaxleprinzip mit Fünfgang-Getriebe sowie Einzelradaufhängung hinten mit Schraubenfedern, Querlenkern und Koni-Stoßdämpfern. Die Vorderradaufhängung hatte ungleich lange Querlenker mit Schraubenfedern und hydraulische Koni-Stoßdämpfer.

Der Wagen war mit rund 600 Exemplaren in nur zwei Jahren ein beachtlicher Erfolg, so dass der Nachfolger 365 GTC (ab 1968) die Karosserie fast unverändert übernahm.