1959

AC Ace Roadster

Highlights

Einer von nur rund 220 gebauten AC Ace mit originalem AC-Motor

Klassische Farbkombination in Dunkelgrün mit beigefarbenem Lederinterieur und schwarzem Stoffverdeck

Seltene Linkslenker-Ausführung mit Overdrive und vorderen Scheibenbremsen

Fahrgestell, Motor, Getriebe und Karosserie original

Ältere „Body-Off“-Restaurierung, 2010 im Neuzustand begutachtet

Deutsche Zulassung

Technischer Vorläufer der legendären AC Cobra

Daten & Fakten

Baujahr: 1959

Stückzahl: 220 gebaute AC Ace mit originalem AC-Motor

Farbkombination: grün, Lederinterieur beige, Verdeck schwarz

Motor: AC-Sechszylinder-Reihenmotor, wassergekühlt, obenliegende Nockenwelle, 3 SU-Vergaser

Hubraum/Leistung: 1.991 ccm, 76 kW (ca. 103 PS) bei 5.000 U/min.

Getriebe: manuell, 4-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Scheiben vorn, Trommeln hinten, hydraulisch betätigt

Leergewicht: ca. 800 kg leer

Höchstgeschwindigkeit: ca. 185 km/h (laut Gutachten)

Dokumente: deutsche Zulassung, GTÜ-Gutachten (2005), DEUVET/FIVA-Unterlagen, Wertgutachten (2010), Historie ab 1997

Preis: EUR 215.000,00 (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Dieser AC Ace Roadster mit der Fahrgestellnummer AEX 1037 wurde im Jahr 1959 bei AC Cars in Thames Ditton gefertigt und am 16. Januar 1959 erstmals zugelassen. Er ist als Linkslenker ausgeführt und mit dem hauseigenen AC-Sechszylinder mit 1.991 ccm und drei SU-Vergasern ausgestattet. Laut den vorliegenden FIVA-Unterlagen sind Fahrgestell, Motor, Getriebe, Hinterachse und Karosserie original für dieses Fahrzeug.

Ende der 1990er Jahre befand sich der Ace in den Niederlanden. Anfang 1998 übernahm ihn ein deutscher Sammler aus Bocholt, der ihn noch im selben Jahr einer umfassenden „Body-Off“-Restaurierung unterziehen ließ. Im Jahr 2002 wechselte der Wagen in den derzeitigen Besitz, 2005 bestätigte die GTÜ im Rahmen einer Oldtimer-Untersuchung einen Zustand ohne festgestellte Mängel, 2006 wurde der Wagen im Zuge eines DEUVET/FIVA-Antrags dokumentiert, und seit Mai 2007 ist er in Deutschland zugelassen.

Im Juli 2010 wurde der Ace von einem vereidigten niederländischen Sachverständigen eingehend begutachtet. Demnach ist der Motor original, vollständig revidiert und abgestimmt, der Motorraum sehr gepflegt. Das handgeschaltete Vierganggetriebe mit elektrischem Overdrive ist ebenfalls original und revidiert, die Bremsanlage wurde komplett erneuert. Die Aluminiumkarosserie wurde seinerzeit vollständig restauriert und in einen Grünton neu lackiert. Der Innenraum mit beigefarbener Vollleder-Ausstattung und Wollteppichen mit Lederkeder wurde komplett erneuert, ebenso das schwarze Stoffverdeck samt Verdeckscharnieren. Die Smiths-Instrumente sind vollständig und funktionieren einwandfrei, sämtliche Chromteile wurden neu verchromt. Der Sachverständige bescheinigte dem AC-Ace im Jahr 2010 einen sowohl technisch als auch optisch neuwertigen Zustand. Mit seinem originalen AC-Sechszylindermotor, der seltenen Linkslenkung und seiner dokumentierten Historie verkörpert dieser Roadster die ursprüngliche Form eines der bedeutendsten britischen Sportwagen der Nachkriegszeit.

Modellgeschichte

AC Cars aus Thames Ditton zählt zu den ältesten Automobilherstellern Großbritanniens. Auf der London Motor Show 1953 präsentierte die Marke den Ace – einen leichten, offenen Zweisitzer, der auf einem Rennsportwagen-Entwurf des Konstrukteurs John Tojeiro basierte. Ein Leiterrahmen aus zwei großen Stahlrohren und eine Einzelradaufhängung vorn wie hinten mit Querblattfedern verliehen dem Ace ein für seine Zeit herausragendes Fahrverhalten.

Die handgefertigte Aluminiumkarosserie auf einem Rohrgerüst war von den italienischen Barchetta-Formen jener Jahre inspiriert und gilt bis heute als eine der reinsten Linien britischer Sportwagen. Als Antrieb diente zunächst ausschließlich der AC-eigene Zweiliter-Reihensechszylinder mit obenliegender Nockenwelle und Leichtmetallblock, dessen Grundkonstruktion von John Weller bis in die frühen 1920er Jahre zurückreicht.

Ab 1956 bot AC alternativ den Bristol-Sechszylinder an, später folgte ein Ford-Zephyr-Motor. Die Variante mit dem AC-Motor blieb jedoch die ursprüngliche und puristische Form des Ace.

Auf internationalen Rennstrecken – bis hin zu den 24 Stunden von Le Mans – bewies der leichte Roadster seine sportlichen Qualitäten. Ab 1957 waren Scheibenbremsen an der Vorderachse erhältlich, ebenso wie ein Overdrive für entspanntes Reisen.

Seine größte Bedeutung erlangte der Ace jedoch als Basis eines Mythos: 1962 pflanzte Carroll Shelby einen Ford-V8 in das Chassis und schuf damit die AC Cobra. Bis zum Produktionsende des Ace im Jahr 1963 entstanden rund 700 Exemplare aller Motorisierungen – Linkslenker wie dieser sind darunter besonders selten. Die geringe Stückzahl, die puristische Konstruktion und seine Rolle als technischer Vorreiter der Cobra machen den AC-Ace heute zu einem begehrten Sammlerfahrzeug.

Dieses Fahrzeug

Dieser AC Ace Roadster mit der Fahrgestellnummer AEX 1037 wurde im Jahr 1959 bei AC Cars in Thames Ditton gefertigt und am 16. Januar 1959 erstmals zugelassen. Er ist als Linkslenker ausgeführt und mit dem hauseigenen AC-Sechszylinder mit 1.991 ccm und drei SU-Vergasern ausgestattet. Laut den vorliegenden FIVA-Unterlagen sind Fahrgestell, Motor, Getriebe, Hinterachse und Karosserie original für dieses Fahrzeug.

Ende der 1990er Jahre befand sich der Ace in den Niederlanden. Anfang 1998 übernahm ihn ein deutscher Sammler aus Bocholt, der ihn noch im selben Jahr einer umfassenden „Body-Off“-Restaurierung unterziehen ließ. Im Jahr 2002 wechselte der Wagen in den derzeitigen Besitz, 2005 bestätigte die GTÜ im Rahmen einer Oldtimer-Untersuchung einen Zustand ohne festgestellte Mängel, 2006 wurde der Wagen im Zuge eines DEUVET/FIVA-Antrags dokumentiert, und seit Mai 2007 ist er in Deutschland zugelassen.

Im Juli 2010 wurde der Ace von einem vereidigten niederländischen Sachverständigen eingehend begutachtet. Demnach ist der Motor original, vollständig revidiert und abgestimmt, der Motorraum sehr gepflegt. Das handgeschaltete Vierganggetriebe mit elektrischem Overdrive ist ebenfalls original und revidiert, die Bremsanlage wurde komplett erneuert. Die Aluminiumkarosserie wurde seinerzeit vollständig restauriert und in einen Grünton neu lackiert. Der Innenraum mit beigefarbener Vollleder-Ausstattung und Wollteppichen mit Lederkeder wurde komplett erneuert, ebenso das schwarze Stoffverdeck samt Verdeckscharnieren. Die Smiths-Instrumente sind vollständig und funktionieren einwandfrei, sämtliche Chromteile wurden neu verchromt. Der Sachverständige bescheinigte dem AC-Ace im Jahr 2010 einen sowohl technisch als auch optisch neuwertigen Zustand. Mit seinem originalen AC-Sechszylindermotor, der seltenen Linkslenkung und seiner dokumentierten Historie verkörpert dieser Roadster die ursprüngliche Form eines der bedeutendsten britischen Sportwagen der Nachkriegszeit.

Modellgeschichte

AC Cars aus Thames Ditton zählt zu den ältesten Automobilherstellern Großbritanniens. Auf der London Motor Show 1953 präsentierte die Marke den Ace – einen leichten, offenen Zweisitzer, der auf einem Rennsportwagen-Entwurf des Konstrukteurs John Tojeiro basierte. Ein Leiterrahmen aus zwei großen Stahlrohren und eine Einzelradaufhängung vorn wie hinten mit Querblattfedern verliehen dem Ace ein für seine Zeit herausragendes Fahrverhalten.

Die handgefertigte Aluminiumkarosserie auf einem Rohrgerüst war von den italienischen Barchetta-Formen jener Jahre inspiriert und gilt bis heute als eine der reinsten Linien britischer Sportwagen. Als Antrieb diente zunächst ausschließlich der AC-eigene Zweiliter-Reihensechszylinder mit obenliegender Nockenwelle und Leichtmetallblock, dessen Grundkonstruktion von John Weller bis in die frühen 1920er Jahre zurückreicht.

Ab 1956 bot AC alternativ den Bristol-Sechszylinder an, später folgte ein Ford-Zephyr-Motor. Die Variante mit dem AC-Motor blieb jedoch die ursprüngliche und puristische Form des Ace.

Auf internationalen Rennstrecken – bis hin zu den 24 Stunden von Le Mans – bewies der leichte Roadster seine sportlichen Qualitäten. Ab 1957 waren Scheibenbremsen an der Vorderachse erhältlich, ebenso wie ein Overdrive für entspanntes Reisen.

Seine größte Bedeutung erlangte der Ace jedoch als Basis eines Mythos: 1962 pflanzte Carroll Shelby einen Ford-V8 in das Chassis und schuf damit die AC Cobra. Bis zum Produktionsende des Ace im Jahr 1963 entstanden rund 700 Exemplare aller Motorisierungen – Linkslenker wie dieser sind darunter besonders selten. Die geringe Stückzahl, die puristische Konstruktion und seine Rolle als technischer Vorreiter der Cobra machen den AC-Ace heute zu einem begehrten Sammlerfahrzeug.