Porsche 911 Carrera RS 2.7 Touring
Highlights
Daten & Fakten
Dieses Fahrzeug
Modellgeschichte
Der Porsche 911 wurde 1964 als Nachfolger des 356 vorgestellt. Er wurde dann knapp 10 Jahre als erste Generation – sog. „F-Modell“ oder auch „Urmodell“ – mit zahlreichen Modifikationen in diversen Varianten gebaut bis es 1973 vom gründlich überarbeiteten „G-Modell“ abgelöst wurde.
Im Oktober 1972 wurde auf dem Automobilsalon in Paris der heute legendäre Carrera RS 2.7 vorgestellt. RS steht für Rennsport und dieses Modell war eigentlich nur zur Homologation im Rallye- und Motorsport mit einer erforderlichen Stückzahl von 500 gedacht. Gewicht, Motor, Fahrwerk und Aerodynamik werden intensiv für den Motorsporteinsatz optimiert. Ende November sind bereits alle 500 Fahrzeuge verkauft und Porsche beschließt, die Fertigung fortzusetzen.
Der luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor mit 2,7 Liter Hubraum (Baumuster 911/83) verfügte über eine mechanische Doppelreihen-Einspritzpumpe und leistet 210 PS. Als erster 911 erhält er wieder die Bezeichnung „Carrera“, die schon zuvor die leistungsstärksten 356-Modelle kennzeichneten. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h war der Carrera RS seiner Zeit das schnellste deutsche Serienfahrzeug und zudem auch der erste Straßensportwagen der Welt mit Bug- und Heckspoiler.
Der markante Heckspoiler mit dem Beinamen „Entenbürzel“ verbesserte die Fahrstabilität erheblich. Der spezielle Frontspoiler hatte für den Ölkühler in der Mitte eine Öffnung. Unterschiedlich breite Räder an der Vorder- und Hinterachse sorgten für höhere Kurvengeschwindigkeiten und eine stärkere Bremsleistung. Im Bereich der Hinterachse ist die Karosserie 42 Millimeter breiter.
Um das Gewicht für die Homologation zu reduzieren wurden u.a. Dünnbleche, Kunststoffteile und Dünnglasfenster verbaut und auf Dämmung verzichtet. Das Modell wurde in den zwei Versionen „Sport“ und „Touring“ angeboten. Letztere bietet einigen Komfort während das „Sport“ Modell noch konsequenter auf Leichtbau getrimmt ist: Es gibt nur zwei leichte Sitzschalen, es fehlen u.a. Rücksitze, Bodenteppiche, Kleiderhaken und die Armlehnen der Türen, die hintere Stoßstange besteht aus Kunststoff.
Der Carrera RS 2.7 verkaufte sich weit über seine Homologationsbestimmung hinaus hervorragend, so dass letztlich 1.580 Exemplare gefertigt werden, davon 1.308 Touring und 200 Sport-Versionen. Im Zuge der gründlichen Überarbeitung des 911ers im Jahr 1973 (sog. „G-Modell“), gab es dann als Top-Version den Carrera, in dem der Motor des 911 Carrera RS noch bis 1974 weiterlebte.
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Modellgeschichte
Der Porsche 911 wurde 1964 als Nachfolger des 356 vorgestellt. Er wurde dann knapp 10 Jahre als erste Generation – sog. „F-Modell“ oder auch „Urmodell“ – mit zahlreichen Modifikationen in diversen Varianten gebaut bis es 1973 vom gründlich überarbeiteten „G-Modell“ abgelöst wurde.
Im Oktober 1972 wurde auf dem Automobilsalon in Paris der heute legendäre Carrera RS 2.7 vorgestellt. RS steht für Rennsport und dieses Modell war eigentlich nur zur Homologation im Rallye- und Motorsport mit einer erforderlichen Stückzahl von 500 gedacht. Gewicht, Motor, Fahrwerk und Aerodynamik werden intensiv für den Motorsporteinsatz optimiert. Ende November sind bereits alle 500 Fahrzeuge verkauft und Porsche beschließt, die Fertigung fortzusetzen.
Der luftgekühlte Sechszylinder-Boxermotor mit 2,7 Liter Hubraum (Baumuster 911/83) verfügte über eine mechanische Doppelreihen-Einspritzpumpe und leistet 210 PS. Als erster 911 erhält er wieder die Bezeichnung „Carrera“, die schon zuvor die leistungsstärksten 356-Modelle kennzeichneten. Mit einer Höchstgeschwindigkeit von 245 km/h war der Carrera RS seiner Zeit das schnellste deutsche Serienfahrzeug und zudem auch der erste Straßensportwagen der Welt mit Bug- und Heckspoiler.
Der markante Heckspoiler mit dem Beinamen „Entenbürzel“ verbesserte die Fahrstabilität erheblich. Der spezielle Frontspoiler hatte für den Ölkühler in der Mitte eine Öffnung. Unterschiedlich breite Räder an der Vorder- und Hinterachse sorgten für höhere Kurvengeschwindigkeiten und eine stärkere Bremsleistung. Im Bereich der Hinterachse ist die Karosserie 42 Millimeter breiter.
Um das Gewicht für die Homologation zu reduzieren wurden u.a. Dünnbleche, Kunststoffteile und Dünnglasfenster verbaut und auf Dämmung verzichtet. Das Modell wurde in den zwei Versionen „Sport“ und „Touring“ angeboten. Letztere bietet einigen Komfort während das „Sport“ Modell noch konsequenter auf Leichtbau getrimmt ist: Es gibt nur zwei leichte Sitzschalen, es fehlen u.a. Rücksitze, Bodenteppiche, Kleiderhaken und die Armlehnen der Türen, die hintere Stoßstange besteht aus Kunststoff.
Der Carrera RS 2.7 verkaufte sich weit über seine Homologationsbestimmung hinaus hervorragend, so dass letztlich 1.580 Exemplare gefertigt werden, davon 1.308 Touring und 200 Sport-Versionen. Im Zuge der gründlichen Überarbeitung des 911ers im Jahr 1973 (sog. „G-Modell“), gab es dann als Top-Version den Carrera, in dem der Motor des 911 Carrera RS noch bis 1974 weiterlebte.
