1969

Lamborghini Miura P400 S „VERDE SCURO“

Highlights

Sensationelles, seltenes Farbschema in Verde Scuro (dunkelgrün) mit Leder-Interieur in dunkelgrün

Nur drei Miura in Verde Scuro ab Werk ausgeliefert

Aufwändige Restaurierung in 2016/2017

Langjähriger Besitz über 44 Jahre in Frankreich bis 2016

Motor und Getriebe „Matching Numbers“

Zertifikat von Lamborghini Polo Storico

Gewinner diverser Auszeichnungen

Ultimative, zeitlose Ikone aus dem Hause Lamborghini – von 1966 bis heute; rückblickend das erste spektakuläre „Supercar“

Daten & Fakten

Baujahr: 1969

Stückzahl: insgesamt 765 Exemplare, davon nur 140 Versionen als P400 S

Farbkombination: Verde Scuro (dunkelgrün) mit Leder-Interieur dunkelgrün

Laufleistung (abgelesen): 3.141 km

Motor: V12 als Heck-Mittelmotor quer eingebaut, 60°, wassergekühlt, zwei kettengetriebene, oben liegende Nocken-wellen pro Zylinderreihe (DOHC), vier Weber Dreifachvergaser Typ 40 IDL 3C

Hubraum/Leistung: 3.929 ccm, ca. 370 PS bei 7.700 U/min. (Werksangaben für P400 S)

Getriebe: manuell, 5-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Scheibenbremsen vorn und hinten

Leergewicht: 1.298 kg (Werksangabe)

Höchstgeschwindigkeit: ca. 280 km/h

Dokumente: deutsche Zulassungsdokumente, Zertifizierung von Lamborghini Polo Storico, alter Fahrzeugbrief aus Frankreich, Urkunden/Pokale zu diversen Auszeichnungen

Preis: auf Anfrage (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Dieser Lamborghini Miura P400 S wurde am 8. Juli 1969 im Werk ausgeliefert und zwar an den Händler „Voitures Paris Monceau“ in Frankreich. Das originale Farbschema war Verde Scuro (dunkelgrün) mit einem Leder-Interieur in beige. Es handelt sich dabei um eines von nur drei Exemplaren in dieser Lackierung, die alle für den gleichen Besteller gefertigt wurden.

Am 19. Dezember 1972 wurde der Lamborghini in Paris auf Michel Lebreton zugelassen. Das damalige Kennzeichen 103 YV 75 verblieb sodann viele Jahre bei dem Fahrzeug, und zwar bis Februar 2017 und ist auch heute noch vorhanden. Das originale Zulassungsdokument aus dieser langen Zeit liegt ebenfalls vor.

Im Zeitraum 2016 bis 2017 wurde eine umfangreiche Restaurierung durchgeführt und quasi in neuwertigem Zustand vollendet, nachdem ein neuer Eigentümer (Name bekannt) aus Genf den Supersportwagen erworben hatte. Dabei wurde auch die originale Lackierung in Verde Scuro erneuert und das Interieur in dunkelgrünem Leder ausgekleidet, was dem Wagen ausgezeichnet steht und ihn so noch exklusiver macht.

Im Anschluss (2017) gelangte der Miura an einen bekannten deutschen Automobilsammler, der ihn in neuem „Concours-Zustand“ auf zahlreichen renommierten Veranstaltungen präsentierte. Dabei beeindruckte der Miura die Jury wiederholt und erhielt die Auszeichnungen „1. Platz“ beim ‘Lamborghini & Design Concorso D’Eleganza’ (2017), „Most Signifikant Car Post War“ beim ‘Masterpieces Concours d´Elegance’ auf Schloss Dyck (2018) und war Gewinner der Klasse „Les Créations de Marcello Gandini“ beim ‚Chantilly Arts and Elegance Richard Mille‘ (2019).

Im Jahr 2018 wurde ein ausführliches "Certificato di Autenticita" von der Lamborghini Classic-Abteilung Polo Storico erstellt, das den Status der Originalität zertifiziert. Hierzu zählt, dass sowohl der Motor als auch das Getriebe original und „Matching Numbers“ sind.

Ein Lamborghini Miura ist immer ein faszinierendes und beeindruckendes Automobil – nicht zuletzt, weil das Modell zu Recht als der erste „Supersportwagen“ gilt, der hinsichtlich Design, Leistung und Antriebskonzept mit Heck-Mittelmotor spektakuläre Maßstäbe setzte. Dieses Exemplar ist jedoch ein „Ausnahme-Miura“, das unter vielen hervorsticht. Vor allem der seltene originale Farbton in Verde Scuro machen den besonderen Reiz aus. Bezüglich der Lackierung sei erwähnt, dass von den drei in Verde Scuro ausgelieferten Miura heute nur noch zwei Exemplare existieren. Hinzu kommen die hochwertige Restaurierung, die Bestätigung der Originalität von Lamborghini und der langjährige Vorbesitz über 44 Jahre.

Dieser wundervolle Miura ist der visuelle Magnet in unserem Showroom, der alle Blicke auf sich zieht – egal ob automobilenthusiastischer Besucher, hochkarätiger Sammler oder versierter Automobilexperte. Diese Erfahrung gibt uns die Bestätigung hier einen ganz besonderen Miura präsentieren und vermitteln zu dürfen.

Modellgeschichte

Der Lamborghini Miura wurde im März 1966 auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert. Er war insbesondere aufgrund seines Designs und Antriebs umgehend eine Sensation des noch jungen Automobil-Herstellers (Automobili Lamborghini S.p.A.), der erst 1963 von dem Traktorfabrikanten Ferrucio Lamboghini gegründet worden war. Das Antriebskonzept des Miura galt als eine echte Revolution: Er war der erste Serien-Sportwagen mit Heck-Mittelmotor. Ein Prinzip, das man bis dahin nur aus dem Rennsport kannte. Dieses Konzept wurde in der Folge bei vielen leistungsstarken Sportwagen übernommen, z. B. Ferrari 365 GT/4 BB (512 BB) und Dino 246 GT, BMW M1 und viele mehr. Für die Entwicklung des Wagens waren Gianpaolo Dallara (Chefingenieur von Lamborghini), Paolo Stanzani und der Testfahrer Bob Wallace verantwortlich.

Die spektakuläre Formgebung stammte von dem heute legendären und damals gerade 27 Jahre alten Bertone-Designer Marcello Gandini. Eine so flache Silhouette (nur 105 cm hoch) hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Die Motorabdeckung aus schwarzen Lamellen und die in schwarzen „Wimpern“ eingefassten Klappschein-werfer sind weitere markante Details. Besonders eindrucksvoll ist der Miura mit aufgeklappter Front- und Motorhaube, die jeweils die gesamte Front- und Heckpartie der Karosserie samt der Kotflügel umfassen.

Der Antrieb war ein 4-Liter V12-Mittelmotor mit 60 Grad-Zylinderwinkel und doppelter oben liegender Nockenwelle, der im ersten Modell P400 rund 350 PS leistete. Der Mittelmotor ist aus Platzgründen und für eine bessere Gewichtsverteilung quer zur Fahrtrichtung eingebaut und sitzt direkt hinter dem Passagierabteil. Die Antriebskraft wird über ein vollsynchronisiertes Fünfganggetriebe, das direkt am Motor sitzt, auf die Hinterräder übertragen. Alle Räder sind an doppelten Dreieckslenkern einzeln aufgehängt und verfügen über Stabilisatoren an beiden Achsen. Rundum sind Scheibenbremsen montiert, die hydraulisch betätigt werden.

Bereits 1968 wurde der Miura weiterentwickelt und hieß nun P400 S. Der Motor leistete fortan 370 PS. Technische Verbesserungen waren innenbelüftete Bremsscheiben und eine überarbeitete Hinterachse. Im Jahr 1971 gab es eine weitere Modifikation zum P400 SV, dessen Motor 385 PS hatte. Zudem gab es getrennte Schmiersysteme für Motor und Getriebe sowie optisch eine leicht verbreiterte Karosserie im Heck mit breiteren Rädern.

Heute spricht man oft von sog. „Supercars“ – der Miura war rückblickend das erste Automobil dieser Kategorie. Als damaliger Superlativ bot er enorm viel Leistung, ein neues Antriebskonzept und ein progressives Design. Und er war bei seiner Premiere der schnellste Serien-Sportwagen der Welt. Dies ist umso eindrucksvoller, da die junge Marke Lamborghini erst einige Jahre zuvor gegründet wurde und bis zur Premiere des Miura nur ein Serienmodell – den 350/400 GT – hatte.

Dieses Fahrzeug

Dieser Lamborghini Miura P400 S wurde am 8. Juli 1969 im Werk ausgeliefert und zwar an den Händler „Voitures Paris Monceau“ in Frankreich. Das originale Farbschema war Verde Scuro (dunkelgrün) mit einem Leder-Interieur in beige. Es handelt sich dabei um eines von nur drei Exemplaren in dieser Lackierung, die alle für den gleichen Besteller gefertigt wurden.

Am 19. Dezember 1972 wurde der Lamborghini in Paris auf Michel Lebreton zugelassen. Das damalige Kennzeichen 103 YV 75 verblieb sodann viele Jahre bei dem Fahrzeug, und zwar bis Februar 2017 und ist auch heute noch vorhanden. Das originale Zulassungsdokument aus dieser langen Zeit liegt ebenfalls vor.

Im Zeitraum 2016 bis 2017 wurde eine umfangreiche Restaurierung durchgeführt und quasi in neuwertigem Zustand vollendet, nachdem ein neuer Eigentümer (Name bekannt) aus Genf den Supersportwagen erworben hatte. Dabei wurde auch die originale Lackierung in Verde Scuro erneuert und das Interieur in dunkelgrünem Leder ausgekleidet, was dem Wagen ausgezeichnet steht und ihn so noch exklusiver macht.

Im Anschluss (2017) gelangte der Miura an einen bekannten deutschen Automobilsammler, der ihn in neuem „Concours-Zustand“ auf zahlreichen renommierten Veranstaltungen präsentierte. Dabei beeindruckte der Miura die Jury wiederholt und erhielt die Auszeichnungen „1. Platz“ beim ‘Lamborghini & Design Concorso D’Eleganza’ (2017), „Most Signifikant Car Post War“ beim ‘Masterpieces Concours d´Elegance’ auf Schloss Dyck (2018) und war Gewinner der Klasse „Les Créations de Marcello Gandini“ beim ‚Chantilly Arts and Elegance Richard Mille‘ (2019).

Im Jahr 2018 wurde ein ausführliches "Certificato di Autenticita" von der Lamborghini Classic-Abteilung Polo Storico erstellt, das den Status der Originalität zertifiziert. Hierzu zählt, dass sowohl der Motor als auch das Getriebe original und „Matching Numbers“ sind.

Ein Lamborghini Miura ist immer ein faszinierendes und beeindruckendes Automobil – nicht zuletzt, weil das Modell zu Recht als der erste „Supersportwagen“ gilt, der hinsichtlich Design, Leistung und Antriebskonzept mit Heck-Mittelmotor spektakuläre Maßstäbe setzte. Dieses Exemplar ist jedoch ein „Ausnahme-Miura“, das unter vielen hervorsticht. Vor allem der seltene originale Farbton in Verde Scuro machen den besonderen Reiz aus. Bezüglich der Lackierung sei erwähnt, dass von den drei in Verde Scuro ausgelieferten Miura heute nur noch zwei Exemplare existieren. Hinzu kommen die hochwertige Restaurierung, die Bestätigung der Originalität von Lamborghini und der langjährige Vorbesitz über 44 Jahre.

Dieser wundervolle Miura ist der visuelle Magnet in unserem Showroom, der alle Blicke auf sich zieht – egal ob automobilenthusiastischer Besucher, hochkarätiger Sammler oder versierter Automobilexperte. Diese Erfahrung gibt uns die Bestätigung hier einen ganz besonderen Miura präsentieren und vermitteln zu dürfen.

Modellgeschichte

Der Lamborghini Miura wurde im März 1966 auf dem Genfer Automobilsalon präsentiert. Er war insbesondere aufgrund seines Designs und Antriebs umgehend eine Sensation des noch jungen Automobil-Herstellers (Automobili Lamborghini S.p.A.), der erst 1963 von dem Traktorfabrikanten Ferrucio Lamboghini gegründet worden war. Das Antriebskonzept des Miura galt als eine echte Revolution: Er war der erste Serien-Sportwagen mit Heck-Mittelmotor. Ein Prinzip, das man bis dahin nur aus dem Rennsport kannte. Dieses Konzept wurde in der Folge bei vielen leistungsstarken Sportwagen übernommen, z. B. Ferrari 365 GT/4 BB (512 BB) und Dino 246 GT, BMW M1 und viele mehr. Für die Entwicklung des Wagens waren Gianpaolo Dallara (Chefingenieur von Lamborghini), Paolo Stanzani und der Testfahrer Bob Wallace verantwortlich.

Die spektakuläre Formgebung stammte von dem heute legendären und damals gerade 27 Jahre alten Bertone-Designer Marcello Gandini. Eine so flache Silhouette (nur 105 cm hoch) hatte es bis dahin noch nicht gegeben. Die Motorabdeckung aus schwarzen Lamellen und die in schwarzen „Wimpern“ eingefassten Klappschein-werfer sind weitere markante Details. Besonders eindrucksvoll ist der Miura mit aufgeklappter Front- und Motorhaube, die jeweils die gesamte Front- und Heckpartie der Karosserie samt der Kotflügel umfassen.

Der Antrieb war ein 4-Liter V12-Mittelmotor mit 60 Grad-Zylinderwinkel und doppelter oben liegender Nockenwelle, der im ersten Modell P400 rund 350 PS leistete. Der Mittelmotor ist aus Platzgründen und für eine bessere Gewichtsverteilung quer zur Fahrtrichtung eingebaut und sitzt direkt hinter dem Passagierabteil. Die Antriebskraft wird über ein vollsynchronisiertes Fünfganggetriebe, das direkt am Motor sitzt, auf die Hinterräder übertragen. Alle Räder sind an doppelten Dreieckslenkern einzeln aufgehängt und verfügen über Stabilisatoren an beiden Achsen. Rundum sind Scheibenbremsen montiert, die hydraulisch betätigt werden.

Bereits 1968 wurde der Miura weiterentwickelt und hieß nun P400 S. Der Motor leistete fortan 370 PS. Technische Verbesserungen waren innenbelüftete Bremsscheiben und eine überarbeitete Hinterachse. Im Jahr 1971 gab es eine weitere Modifikation zum P400 SV, dessen Motor 385 PS hatte. Zudem gab es getrennte Schmiersysteme für Motor und Getriebe sowie optisch eine leicht verbreiterte Karosserie im Heck mit breiteren Rädern.

Heute spricht man oft von sog. „Supercars“ – der Miura war rückblickend das erste Automobil dieser Kategorie. Als damaliger Superlativ bot er enorm viel Leistung, ein neues Antriebskonzept und ein progressives Design. Und er war bei seiner Premiere der schnellste Serien-Sportwagen der Welt. Dies ist umso eindrucksvoller, da die junge Marke Lamborghini erst einige Jahre zuvor gegründet wurde und bis zur Premiere des Miura nur ein Serienmodell – den 350/400 GT – hatte.