1934

Mercedes Benz 500 K Spezial Roadster Wiederaufbau

Highlights

Das schönste Automobil-Design der deutschen Vorkriegsepoche

Hochwertiger, original- und detailgetreuer Wiederaufbau der Karosserie eines Spezial Roadsters auf originalem Rolling Chassis eines 500 K

Handwerkliche Perfektion auf höchstem Niveau, voll funktionsfähig

Kommissionsblatt zur Auslieferung vorhanden

Umfassend dokumentiert einschließlich der Restaurierung

Technische Überholung bei renommiertem Mercedes Kompressor-Spezialisten in Deutschland

Der Traumwagen der 1930er Jahre mit einem Hauch von Hollywood

Daten & Fakten

Baujahr: 1934 (Rolling Chassis), Karosserie Ende der 1990er Jahre

Stückzahl: insgesamt 342 Exemplare 500 K (1934-1936), davon 29 als Roadster / Spezial Roadster

Farbkombination: rot mit Leder-Interieur sowie Verdeck in weiß

Motor: Achtzylinder-Reihenmotor (DB M 24 l), zuschaltbarer Roots Kompressor, wassergekühlt, seitliche Nockenwelle mit Antrieb über Stirnräder, 1 MB Steigstrom-Doppelvergaser

Hubraum/Leistung: 5.018 ccm, 100/160 PS ohne/mit Kompressor (Werksangaben)

Getriebe: manuell, 4-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Trommeln vorn/hinten, hydraulisch (Saugluftunterstützung)

Leergewicht: ca. 2.300 kg

Höchstgeschwindigkeit: ca. 160 km/h (Werksangaben)

Ausstattung: „Schwiegermuttersitz“, im Heck eingelassene Reserveräder

Dokumente: deutsche H-Zulassung, Kommissionblatt von Mercedes Benz, Fotodokumentation zur Karosserierestauration, Aufstellung zur Überholung und Fertigstellung, TÜV-Berichte

Preis: auf Anfrage (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Die Mercedes Benz Spezial Roadster vom Typ 500/540K waren seiner Zeit das Nonplusultra unter den deutschen Automobilen der 1930er Jahre und verkörperten deutsche Karosseriebaukunst in ihrer feinsten Form. Es handelt sich wohl um das attraktivste und wertigste Automobildesign, das in der Vorkriegsepoche entworfen wurde und gilt unter Kennern bis heute als unerreicht.

Das Chassis dieses Mercedes Benz 500 K wurde laut Kommissionsblatt Ende 1934 gefertigt und im folgenden Jahr mit einer Karosserie als Spezial Roadster versehen. Er wurde sodann als „Werkswagen“ dem bekannten Mercedes-Werksrennfahrer Manfred von Brauchitsch zur Verfügung gestellt. Ob es sich bei dem Fahrgestell tatsächlich um das Chassis eines Spezial Roadsters handelt, das dem Rennfahrer von Brauchitsch zugeschrieben wird, können wir nicht mit Sicherheit bestätigen. Laut der Aussage des Restaurators soll es sich um das originale Chassis mit der eingangs beschriebenen Identität des „von Brauchitsch“-Exemplars handeln. Ein entsprechendes Schreiben von ihm liegt uns vor.

In den 1990er Jahren wurde das Fahrzeug mit seiner nicht mehr originalen, sondern veränderten Karosserie von einem deutschen Restaurierungsspezialisten in den USA erworben. Für einen deutschen Kunden wurde das Fahrzeug dann als „typischer“ Spezial Roadster nach originaler Spezifikation wieder aufgebaut.

Die Karosserie und sämtliche Details sind in höchster Handwerkskunst in einigen tausend Arbeitsstunden aufwendig und einmalig exzellent gefertigt worden. Das Farbschema in klassischem rot mit weißem Leder-Interieur sorgt für eine mondäne, elegante Erscheinung und einen glamourösen Hauch von Hollywood. Viele Feinheiten lassen sich ständig neu entdecken. Zum Beispiel die in Perlmutt eingefassten Instrumente, der Aschenbecher auf dem Armaturenbrett oder der verchromte Zierrat, der oftmals auf verspielte Art eine Funktion hat.

Die „neue“ Karosserie war im Jahr 2001 mit einem hohen Maß an Perfektion auf dem Rolling Chassis weitgehend abgeschlossen. Die finale Fertigstellung des kompletten Fahrzeugs erfolgte bei einem renommierten Mercedes Kompressor-Spezialisten in Deutschland, der im Zuge dessen auch die Technik (Getriebe, Lenkung, Achsen) überholte. Die Erstellung der Karosserie ist mit zahlreichen Fotos dokumentiert und zur finalen Fertigstellung des Wagens liegt eine Aufstellung der durchgeführten Arbeiten vor.

Der Motor ist ein originales Aggregat aus der 500 K-Baureihe, jedoch ohne eine passende Zuordnung zum ursprünglichen Fahrgestell. Auch die chemische Zusammenstellung des Rahmenstahls entspricht qualitativ und quantitativ den von Daimler Benz verwendeten Rahmenstählen für Kompressor-Fahrzeuge der 1930er Jahre. Auch die geometrischen Abmessungen des Rahmens entsprechen der originalen Spezifikation. Auch die Vorder- und Hinterachse sind originale Komponenten eines Typ 500 K (Baureihe W29).

Der ursprüngliche Auftraggeber der Restaurierung besaß den Wagen bis zum Jahr 2010. Dann wurde der Spezial Roadster über an einen Mercedes Enthusiasten im Raum Hamburg verkauft der den Wagen seit 16 Jahren zusammen mit anderen hochkarätigen Mercedes Klassikern besitzt. Das Fahrzeug ist voll funktionsfähig und war seit der Fertigstellung 2002 stets zugelassen, seit 2010 mit einer H-Zulassung, und hat auch permanent eine TÜV-Untersuchung erhalten.

Hier bietet sich die seltene Gelegenheit einen sehr hochwertigen Neuaufbau einer Spezial-Roadster-Karosserie in exzellentem Zustand mit originalen Technik-Komponenten (Rolling Chassis) zu erwerben. Und das zu einem vergleichsweise attraktiven Preis – dieser erstklassige und einsatzbereite Wagen kostet nur ein Bruchteil eines originalen Spezial Roadsters. Die Bewunderung und Anerkennung für solch einmalige Formgebung sind ohnehin unbezahlbar !

Modellgeschichte

Mit der Leistung des Modells 380 (1933-1934) war die anspruchsvolle Klientel von Mercedes Benz bald unzufrieden, insbesondere auch weil man die großvolumigen und leistungsstarken Modelle der vorherigen Mercedes "S"-Familie (S, SS und SSK) schätzen gelernt hatte. Schnell entwickelte man bei Mercedes im Jahr 1934 aus dem 380er den nachfolgenden 500 K (Baureihe W29), dessen offizielle Bezeichnung vorerst "Typ 500 mit Kompressor" lautete.

Sein neuer Motor mit zuschaltbarem Roots Kompressor hatte nun 5 Liter Hubraum und die Motorleistung betrug sodann 100 PS ohne und 160 PS mit Kompressor. Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit lag bei 160 km/h. Die Modifikation des Motors war umfangreich und erforderte auch eine neue Kurbelwelle. Als Getriebe kam beim 500 K ein Schnellgang-Getriebe mit halbautomatischer Schaltung zum Einsatz. Beim Schalten vom dritten (direkten) Gang in den Schnellgang brauchte die Kupplung nicht betätigt zu werden.

Die Premiere des 500 K war auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin. Und zwar in einer spektakulären Version als sogenannter "Autobahn-Kurierwagen", der in „Einzelspezial-ausführung“ für hohe Geschwindigkeit konstruiert war.

Der 500 K war in sieben Karosserie-Varianten lieferbar: Außer dem Fahrgestell eine 4-türige Limousine, zu seiner Zeit noch "Innenlenker" genannt, ein 2-sitziger Roadster mit zwei Notsitzen, die Cabriolets A, B und C sowie ein 2-türiger offener Tourenwagen. Im Herbst 1934 wurde Angebot für den 500 K auf dem Pariser Automobil-Salon um einen sehr eleganten Spezial-Roadster ergänzt, der gegenüber den anderen Varianten einen Mehrpreis von 4.000 Reichsmark hatte. Zudem waren „Rolling Chassis“ für Sonderkarosserien bestellbar.

Auch wenn die Stückzahlen wie eine Serienproduktion erscheinen, so entstanden diese Fahrzeuge in einer manufakturartigen Fertigung weitgehend individuell und in Handarbeit. Der Sindelfinger Sonderwagenbau erreichte mit den Karossen für die Achtzylinder-Typen ein allgemein anerkanntes und kaum zu übertreffendes Niveau in Schönheit und Qualität der Ausführung. Insgesamt wurden vom 500 K lediglich 342 Exemplare zwischen 1934 und 1936 gefertigt, davon waren nur 29 Roadster bzw. Spezial Roadster.

Dieses Fahrzeug

Die Mercedes Benz Spezial Roadster vom Typ 500/540K waren seiner Zeit das Nonplusultra unter den deutschen Automobilen der 1930er Jahre und verkörperten deutsche Karosseriebaukunst in ihrer feinsten Form. Es handelt sich wohl um das attraktivste und wertigste Automobildesign, das in der Vorkriegsepoche entworfen wurde und gilt unter Kennern bis heute als unerreicht.

Das Chassis dieses Mercedes Benz 500 K wurde laut Kommissionsblatt Ende 1934 gefertigt und im folgenden Jahr mit einer Karosserie als Spezial Roadster versehen. Er wurde sodann als „Werkswagen“ dem bekannten Mercedes-Werksrennfahrer Manfred von Brauchitsch zur Verfügung gestellt. Ob es sich bei dem Fahrgestell tatsächlich um das Chassis eines Spezial Roadsters handelt, das dem Rennfahrer von Brauchitsch zugeschrieben wird, können wir nicht mit Sicherheit bestätigen. Laut der Aussage des Restaurators soll es sich um das originale Chassis mit der eingangs beschriebenen Identität des „von Brauchitsch“-Exemplars handeln. Ein entsprechendes Schreiben von ihm liegt uns vor.

In den 1990er Jahren wurde das Fahrzeug mit seiner nicht mehr originalen, sondern veränderten Karosserie von einem deutschen Restaurierungsspezialisten in den USA erworben. Für einen deutschen Kunden wurde das Fahrzeug dann als „typischer“ Spezial Roadster nach originaler Spezifikation wieder aufgebaut.

Die Karosserie und sämtliche Details sind in höchster Handwerkskunst in einigen tausend Arbeitsstunden aufwendig und einmalig exzellent gefertigt worden. Das Farbschema in klassischem rot mit weißem Leder-Interieur sorgt für eine mondäne, elegante Erscheinung und einen glamourösen Hauch von Hollywood. Viele Feinheiten lassen sich ständig neu entdecken. Zum Beispiel die in Perlmutt eingefassten Instrumente, der Aschenbecher auf dem Armaturenbrett oder der verchromte Zierrat, der oftmals auf verspielte Art eine Funktion hat.

Die „neue“ Karosserie war im Jahr 2001 mit einem hohen Maß an Perfektion auf dem Rolling Chassis weitgehend abgeschlossen. Die finale Fertigstellung des kompletten Fahrzeugs erfolgte bei einem renommierten Mercedes Kompressor-Spezialisten in Deutschland, der im Zuge dessen auch die Technik (Getriebe, Lenkung, Achsen) überholte. Die Erstellung der Karosserie ist mit zahlreichen Fotos dokumentiert und zur finalen Fertigstellung des Wagens liegt eine Aufstellung der durchgeführten Arbeiten vor.

Der Motor ist ein originales Aggregat aus der 500 K-Baureihe, jedoch ohne eine passende Zuordnung zum ursprünglichen Fahrgestell. Auch die chemische Zusammenstellung des Rahmenstahls entspricht qualitativ und quantitativ den von Daimler Benz verwendeten Rahmenstählen für Kompressor-Fahrzeuge der 1930er Jahre. Auch die geometrischen Abmessungen des Rahmens entsprechen der originalen Spezifikation. Auch die Vorder- und Hinterachse sind originale Komponenten eines Typ 500 K (Baureihe W29).

Der ursprüngliche Auftraggeber der Restaurierung besaß den Wagen bis zum Jahr 2010. Dann wurde der Spezial Roadster über an einen Mercedes Enthusiasten im Raum Hamburg verkauft der den Wagen seit 16 Jahren zusammen mit anderen hochkarätigen Mercedes Klassikern besitzt. Das Fahrzeug ist voll funktionsfähig und war seit der Fertigstellung 2002 stets zugelassen, seit 2010 mit einer H-Zulassung, und hat auch permanent eine TÜV-Untersuchung erhalten.

Hier bietet sich die seltene Gelegenheit einen sehr hochwertigen Neuaufbau einer Spezial-Roadster-Karosserie in exzellentem Zustand mit originalen Technik-Komponenten (Rolling Chassis) zu erwerben. Und das zu einem vergleichsweise attraktiven Preis – dieser erstklassige und einsatzbereite Wagen kostet nur ein Bruchteil eines originalen Spezial Roadsters. Die Bewunderung und Anerkennung für solch einmalige Formgebung sind ohnehin unbezahlbar !

Modellgeschichte

Mit der Leistung des Modells 380 (1933-1934) war die anspruchsvolle Klientel von Mercedes Benz bald unzufrieden, insbesondere auch weil man die großvolumigen und leistungsstarken Modelle der vorherigen Mercedes "S"-Familie (S, SS und SSK) schätzen gelernt hatte. Schnell entwickelte man bei Mercedes im Jahr 1934 aus dem 380er den nachfolgenden 500 K (Baureihe W29), dessen offizielle Bezeichnung vorerst "Typ 500 mit Kompressor" lautete.

Sein neuer Motor mit zuschaltbarem Roots Kompressor hatte nun 5 Liter Hubraum und die Motorleistung betrug sodann 100 PS ohne und 160 PS mit Kompressor. Die erzielbare Höchstgeschwindigkeit lag bei 160 km/h. Die Modifikation des Motors war umfangreich und erforderte auch eine neue Kurbelwelle. Als Getriebe kam beim 500 K ein Schnellgang-Getriebe mit halbautomatischer Schaltung zum Einsatz. Beim Schalten vom dritten (direkten) Gang in den Schnellgang brauchte die Kupplung nicht betätigt zu werden.

Die Premiere des 500 K war auf der Internationalen Automobil- und Motorradausstellung (IAMA) in Berlin. Und zwar in einer spektakulären Version als sogenannter "Autobahn-Kurierwagen", der in „Einzelspezial-ausführung“ für hohe Geschwindigkeit konstruiert war. Der 500 K war in sieben Karosserie-Varianten lieferbar: Außer dem Fahrgestell eine 4-türige Limousine, zu seiner Zeit noch "Innenlenker" genannt, ein 2-sitziger Roadster mit zwei Notsitzen, die Cabriolets A, B und C sowie ein 2-türiger offener Tourenwagen. Im Herbst 1934 wurde Angebot für den 500 K auf dem Pariser Automobil-Salon um einen sehr eleganten Spezial-Roadster ergänzt, der gegenüber den anderen Varianten einen Mehrpreis von 4.000 Reichsmark hatte. Zudem waren „Rolling Chassis“ für Sonderkarosserien bestellbar.

Auch wenn die Stückzahlen wie eine Serienproduktion erscheinen, so entstanden diese Fahrzeuge in einer manufakturartigen Fertigung weitgehend individuell und in Handarbeit. Der Sindelfinger Sonderwagenbau erreichte mit den Karossen für die Achtzylinder-Typen ein allgemein anerkanntes und kaum zu übertreffendes Niveau in Schönheit und Qualität der Ausführung. Insgesamt wurden vom 500 K lediglich 342 Exemplare zwischen 1934 und 1936 gefertigt, davon waren nur 29 Roadster bzw. Spezial Roadster.