1993

Ferrari 512 TR

Highlights

Sehr hochwertiges Exemplar mit nur 57.500 km Laufleistung

Erstauslieferung bei Tamsen ind Bremen und seitdem in Deutschland verblieben

Besitzhistorie vollständig bekannt mit allen Briefeinträgen

Motor „Matching Numbers“

klassisches Farbschema in Rosso Corsa mit Leder schwarz, Lackierung weitgehend im Erstlack (außer Fronthaube)

Service-Historie lückenlos, letzter Zahnriemenwechsel vor 1.000 km

Bordmappe, Service-Heft, originales Bord-Werkzeugset vorhanden

Die absolute (Design) Ikone unter den jüngeren Ferrari-Klassikern

Daten & Fakten

Baujahr: 1993

Stückzahl: 2.260 Exemplare 512 TR (1991-1994), 7.183 Testarossa (1984-1991)

Farbkombination: Rosso Corsa (rot) mit Leder Interieur in schwarz

Laufleistung (abgelesen): 57.491 km

Motor: V12-Mittelmotor im Heck, 180°, wassergekühlt, zwei obenliegende Nockenwellen (DOHC), 4-Ventil-Technik, Bosch Motronic

Hubraum/Leistung: 4.943 ccm, ca. 428 PS bei 6.750 U/Min. (Werksangaben)

Getriebe: manuell, 5-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Scheiben vorn und hinten, 4-Kolben-Alusattel Brembo, ABS

Leergewicht: ca. 1.495 kg

Höchstgeschwindigkeit: ca. 314 km/h

Lieferumfang: originales Bordwerkzeug im Lederkoffer, Reifen-Kompressor

Ausstattung: Lederpolster, Klimaanlage, elektrische Fensterheber

Dokumente: deutsche H-Zulassung, alte Fahrzeugbriefe seit Erstzulassung, Bordmappe mit Serviceheft und Anleitungen, Servicerechnungen, diverse TÜV-Berichte, Gutachten für Oldtimer (H) Zulassung

Preis: 235.000,00 EUR (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Dieser Ferrari 512 TR wurde am 26. August 1993 vom Ferrari Vertragshändler Tamsen in Bremen ausgeliefert. Das originale, klassische Farbschema Rosso Corsa mit schwarzem Leder-Interieur, trägt der Traumsportwagen der frühen 1990er noch heute.

Der erste Besitzer in Flensburg war vermutlich – infolge der damals langen Lieferzeiten bei Ferrari (etwa 2 bis 3 Jahre) – dem finanziellen Gewinn erlegen und verkaufte den begehrten Sportwagen nach drei Monaten (ohne Zulassung) an den nächsten Eigentümer in Hamm, auf den im November 1993 die Erstzulassung erfolgte. Bereits ein knappes Jahr später gelangte der 512 TR an den nächsten Eigentümer in Marl, der den modernisierten Testarossa zu schätzen wusste und sodann knapp zehn Jahre behielt.

Im Anschluss fand sich ein weiterer Liebhaber in Essen, der den Sportwagen Anfang 2004 übernahm und erst im Mai 2013 weitergab. Und zwar an einen Unternehmer im Raum Bremen. Zwischen ihm und dem Vorbesitzer entwickelte sich ein freundschaftlicher Kontakt unter Ferrari-Enthusiasten, zu dem ein E-Mail-Verlauf dokumentiert ist. Nach zwölf treuen Jahren kam der 512 TR dann zum aktuellen Eigentümer im Raum Frankfurt. Alle Besitzer sind namentlich und lückenlos in den vorliegenden Fahrzeugbriefen benannt.

Dieser 512 TR überzeugt mit einer relativ geringen Laufleistung von 57.500 km, die neben der vorhandenen Service-Historie auch durch den äußerst gepflegten Zustand belegt wird. Dazu zählen der überwiegend vorhandene Erstlack (mit Ausnahme der Fronthaube) sowie ein hervorragend erhaltenes Leder-Interieur.

Der Sportwagen wurde stets nach den vorgegebenen Kilometer-Intervallen in fachkundigen Ferrari Werkstätten gewartet. Das originale Service-Heft ist lückenlos mit allen erforderlichen Einträgen versehen. Zudem existieren die letzten beiden Service-Rechnungen. Der Motor ist das originale Aggregat („Matching Numbers“) und der letzte Zahnriemenwechsel erfolgte vor rund 1.000 km im Frühjahr 2024.

Ein wertvolles Plus dieses Ferrari 512 TR ist die lückenlose Besitz-Historie und dass der Wagen stets in Deutschland verblieben ist. Zum Lieferumfang gehören die originale Bordmappe mit Serviceheft und allen Anleitungen sowie das originale Bordwerkzeug im Lederkoffer.

Modellgeschichte

Der Ferrari Testarossa wurde im Oktober 1984 auf der Motor Show in Paris als Nachfolger des 512 BBi vorgestellt. Immer noch wird die VIP-Präsentation im legendären Pariser Nachtclub „Lido“ am Vorabend der Automesse zitiert. Der Testarossa war ein Meilenstein für Ferrari und ist rückblickend die Brücke zwischen der „alten“ Epoche klassischer Ferrari und der neuen, modernen Ära.

Vor allem das Design von Pininfarina galt als sensationell. Die seitlichen Flanken, die in der Tür beginnen und sich über die Kotflügel zum Heck verbreitern, haben eine Spoilerfunktion. Sie waren zusammen mit den großen gerippten Lufteinlässen für die seitlich installierten Wasserkühler eine echte Innovation ganz nach dem Prinzip „Form follows Function“. Sie sind bis heute eines der bekanntesten Designfeatures in der Automobilwelt.

Der Name Testarossa stammte aus der Ferrari-Historie und bedeutet „roter Kopf“. Er war eine Hommage an die erfolgreichen Rennsportmodelle 500 und 250 Testa Rossa der späten 1950er Jahre, die rot lackierte Zylinderköpfe hatten. Dieses Merkmal hatte auch das neue Modell.

Der 180°-V12-Motor mit vier Ventilen pro Zylinder hatte zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderkopf (DOHC) sowie eine mechanische K-Jetronic-Benzineinspritzung von Bosch. Die maximale Leistung erreichte 390 PS. Der 12-Zylindermotor des Testarossa war zum Zeitpunkt der Präsentation das stärkste Triebwerk in einem Seriensportwagen.

Im Jahr 1991 wurde der Testarossa überarbeitet und als 512 TR (für Testa Rossa) bezeichnet. Es gab einen weiterentwickelten 4,9-Liter-Motor, der dank größerer Ventile in den Zylinderköpfen, einer modifizierten Abgasanlage und neuer Airboxen nun 428 PS leistete. Die Höchstgeschwindigkeit des 512 TR lag bei 314 km/h. Die optischen Unterschiede waren vor allem eine modifizierte Frontschürze sowie neue Felgen. Auch das Interieur wurde modernisiert und aufgewertet. Die Bremsen hatten nun erstmals ABS-Unterstützung.

Insgesamt wurden bis 1996 knapp 10.000 Testarossa inklusive 512 TR und F512 M gefertigt. Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten aber auch ausgereiftesten unter den klassischen Modellen der Sportwagenschmiede aus Maranello.

Dieses Fahrzeug

Dieser Ferrari 512 TR wurde am 26. August 1993 vom Ferrari Vertragshändler Tamsen in Bremen ausgeliefert. Das originale, klassische Farbschema Rosso Corsa mit schwarzem Leder-Interieur, trägt der Traumsportwagen der frühen 1990er noch heute.

Der erste Besitzer in Flensburg war vermutlich – infolge der damals langen Lieferzeiten bei Ferrari (etwa 2 bis 3 Jahre) – dem finanziellen Gewinn erlegen und verkaufte den begehrten Sportwagen nach drei Monaten (ohne Zulassung) an den nächsten Eigentümer in Hamm, auf den im November 1993 die Erstzulassung erfolgte. Bereits ein knappes Jahr später gelangte der 512 TR an den nächsten Eigentümer in Marl, der den modernisierten Testarossa zu schätzen wusste und sodann knapp zehn Jahre behielt.

Im Anschluss fand sich ein weiterer Liebhaber in Essen, der den Sportwagen Anfang 2004 übernahm und erst im Mai 2013 weitergab. Und zwar an einen Unternehmer im Raum Bremen. Zwischen ihm und dem Vorbesitzer entwickelte sich ein freundschaftlicher Kontakt unter Ferrari-Enthusiasten, zu dem ein E-Mail-Verlauf dokumentiert ist. Nach zwölf treuen Jahren kam der 512 TR dann zum aktuellen Eigentümer im Raum Frankfurt. Alle Besitzer sind namentlich und lückenlos in den vorliegenden Fahrzeugbriefen benannt.

Dieser 512 TR überzeugt mit einer relativ geringen Laufleistung von 57.500 km, die neben der vorhandenen Service-Historie auch durch den äußerst gepflegten Zustand belegt wird. Dazu zählen der überwiegend vorhandene Erstlack (mit Ausnahme der Fronthaube) sowie ein hervorragend erhaltenes Leder-Interieur. Der Sportwagen wurde stets nach den vorgegebenen Kilometer-Intervallen in fachkundigen Ferrari Werkstätten gewartet. Das originale Service-Heft ist lückenlos mit allen erforderlichen Einträgen versehen. Zudem existieren die letzten beiden Service-Rechnungen. Der Motor ist das originale Aggregat („Matching Numbers“) und der letzte Zahnriemenwechsel erfolgte vor rund 1.000 km im Frühjahr 2024.

Ein wertvolles Plus dieses Ferrari 512 TR ist die lückenlose Besitz-Historie und dass der Wagen stets in Deutschland verblieben ist. Zum Lieferumfang gehören die originale Bordmappe mit Serviceheft und allen Anleitungen sowie das originale Bordwerkzeug im Lederkoffer.

Modellgeschichte

Der Ferrari Testarossa wurde im Oktober 1984 auf der Motor Show in Paris als Nachfolger des 512 BBi vorgestellt. Immer noch wird die VIP-Präsentation im legendären Pariser Nachtclub „Lido“ am Vorabend der Automesse zitiert. Der Testarossa war ein Meilenstein für Ferrari und ist rückblickend die Brücke zwischen der „alten“ Epoche klassischer Ferrari und der neuen, modernen Ära. Vor allem das Design von Pininfarina galt als sensationell. Die seitlichen Flanken, die in der Tür beginnen und sich über die Kotflügel zum Heck verbreitern, haben eine Spoilerfunktion. Sie waren zusammen mit den großen gerippten Lufteinlässen für die seitlich installierten Wasserkühler eine echte Innovation ganz nach dem Prinzip „Form follows Function“. Sie sind bis heute eines der bekanntesten Designfeatures in der Automobilwelt.

Der Name Testarossa stammte aus der Ferrari-Historie und bedeutet „roter Kopf“. Er war eine Hommage an die erfolgreichen Rennsportmodelle 500 und 250 Testa Rossa der späten 1950er Jahre, die rot lackierte Zylinderköpfe hatten. Dieses Merkmal hatte auch das neue Modell.

Der 180°-V12-Motor mit vier Ventilen pro Zylinder hatte zwei obenliegende Nockenwellen pro Zylinderkopf (DOHC) sowie eine mechanische K-Jetronic-Benzineinspritzung von Bosch. Die maximale Leistung erreichte 390 PS. Der 12-Zylindermotor des Testarossa war zum Zeitpunkt der Präsentation das stärkste Triebwerk in einem Seriensportwagen.

Im Jahr 1991 wurde der Testarossa überarbeitet und als 512 TR (für Testa Rossa) bezeichnet. Es gab einen weiterentwickelten 4,9-Liter-Motor, der dank größerer Ventile in den Zylinderköpfen, einer modifizierten Abgasanlage und neuer Airboxen nun 428 PS leistete. Die Höchstgeschwindigkeit des 512 TR lag bei 314 km/h. Die optischen Unterschiede waren vor allem eine modifizierte Frontschürze sowie neue Felgen. Auch das Interieur wurde modernisiert und aufgewertet. Die Bremsen hatten nun erstmals ABS-Unterstützung.

Insgesamt wurden bis 1996 knapp 10.000 Testarossa inklusive 512 TR und F512 M gefertigt. Sie gehören zu den am weitesten verbreiteten aber auch ausgereiftesten unter den klassischen Modellen der Sportwagenschmiede aus Maranello.