1967

Ferrari 275 GTB/4

Highlights

Exzellent erhaltenes, unrestauriertes Exemplar mit ca. 32.600 Meilen seit der Auslieferung und lückenloser Historie

Sehr original mit erster Innenausstattung sowie „Matching Numbers“ für Motor und Getriebe

Ferrari Classiche zertifiziert

Marcel Massini Report vorhanden

Klassische und Ferrari-typische Farbgebung in Giallo Fly (gelb) mit schwarzer Lederausstattung

Originale Bord-Bücher und Werkzeuge im Lieferumfang

Eines der fortschrittlichsten und heute begehrtesten Ferrari-Modelle der 1960er Jahre

Nur 330 Exemplare gefertigt von 1966 bis 1968

Daten & Fakten

Baujahr: 1967

Stückzahl: 330 Exemplare als 275 GTB/4 (von 1966 bis 1968)

Farbkombination: Giallo-Fly (gelb) mit Leder-Interieur schwarz

Laufleistung (abgelesen): 32.632 Meilen

Motor: 12-Zylinder V-Motor, 60°, wassergekühlt, zwei obenliegende Nockenwellen je Zylinderreihe, zwei Ventile pro Zylinder, sechs Doppelvergaser Weber Typ 40 DCN18, Zündanlage Magneti Marelli, Trockensumpfschmierung

Hubraum/Leistung: 3.286 ccm, ca. 300 PS bei 8.000 U/Min. (Werksangaben)

Getriebe: manuell, 5-Gang, Mittelschaltung

Bremsen: Scheibenbremsen vorn und hinten, Servounterstützung

Leergewicht: ca. 1.300 kg

Höchstgeschwindigkeit: ca. 270 km/h

Lieferumfang: Bordmappe, Anleitungen, Bord-Werkzeug

Ausstattung: Borrani Chromspeichenfelgen, ANSA-Classic Abgasanlage

Dokumente: deutsche H-Zulassung, Ferrari Classiche Zertifizierung (Red Book), Marcel Massini Report, US-Title

Preis: auf Anfrage (MwSt. nicht ausweisbar)

Dieses Fahrzeug

Dieses Exemplar des legendären Ferrari 275 GTB/4 wurde im September 1967 im Werk fertig gestellt. Das originale Farbschema war Grigio Ferro (106-E-8) mit einem schwarzen Leder-Interieur. Der Sportwagen wurde dann Ende 1967 in die USA an Luigi Chinetti Motors in Greenwich, Connecticut, den offiziellen Ferrari-Importeur für die US-Ostküste, geliefert, der den GTB/4 an seinen ersten Besitzer (Name bekannt) in Michigan übergab.

Zwei Jahre später (1969) erwarb der bekannte Ferrari-Liebhaber und -Händler Bill Kontes das Exemplar und verkaufte ihn etwa ein Jahr später an den nächsten Eigentümer (Name bekannt) im Bundesstaat Maryland. Er stellte den 275 GTB/4 im Jahr 1973 auf dem landesweiten Treffen des Ferrari Club of America vor, verkaufte das Auto jedoch noch im selben Jahr an einen Sammler-Kollegen (Name bekannt). Dieser behielt den GTB/4 für längere Zeit, nachweislich bis 1990. Zu diesem Zeitpunkt war das Auto noch immer in seiner ursprünglichen Lackierung Grigio Ferro, unrestauriert und hatte nur etwa 23.000 Meilen zurückgelegt.

Im Jahr 1994 war der 275 GTB/4 in den Besitz eines Sammlers in Kalifornien (Name bekannt) übergegangen. Die Lackierung war von ihm (oder dem Vorbesitzer) in das in den 1990ern für Ferrari populäre Giallo Fly (Gelb) geändert worden, während alle anderen Oberflächen und Materialien original und unberührt blieben, insbesondere auch der Innenraum. Dieser Besitzer präsentierte den besonderen Ferrari bei diversen, exklusiven Concours-Events und Ferrari Club of America-Veranstaltungen in Nordamerika. Auch er war ein treuer Eigentümer – er behielt den Sportwagen fast zwei Jahrzehnte lang, bevor er ihn etwa 2011/2012 an einen Ferrari-Enthusiasten (Name bekannt) in Pennsylvania verkaufte. Er besaß den 275 GTB/4 einige Jahre und veräußerte ihn an einen weiteren Besitzer (Name bekannt), wo er bis 2018 in einer Sammlung verbrachte.

Alle bislang erwähnten Eigentümer gehen namentlich aus dem vorliegenden Report von Marcel Massini hervor. Im Nachgang einer Auktion in den USA gelangte der GTB/4 mit seiner geringen Laufleistung von 32.000 Meilen und seinem hohen Originalitätsgrad nach Europa zu einem Sammler in den Niederlanden. Im Dezember 2023 wurde der GTB/4 dann an seinen aktuellen Besitzer in Deutschland verkauft. Im Sommer 2024 haben der Motor und das Fahrwerk eine Teilüberholung bei einem Ferrari Spezialisten für rund 47.000 EUR erhalten.

Mit einer geringen originalen Laufleistung von nur 32.632 Meilen und seinem hohen Originalitätsgrad unterscheidet sich dieser Ferrari 275 GTB/4 deutlich von den meisten anderen Exemplaren, die bereits eine Restaurierung hinter sich haben. Die hervorragende Passgenauigkeit der Karosserieteile bestätigt ein sehr gut erhaltenes Fahrzeug, das nie auseinandergebaut, vollständig restauriert oder beschädigt wurde. Die Chrom- und Zierelemente scheinen original und unberührt, ebenso wie die Scheiben, die Marchal-Scheinwerfer und -Linsen. Die Scheinwerferabdeckungen tragen die korrekten Scaglietti-Stempel.

Der Motorraum macht einen exzellenten Eindruck und ist korrekt bestückt. Der Innenraum ist im originalen Zustand, was glaubhaft zu der Laufleistung und dem früheren Besitz bei Ferrari-Liebhabern passt. Die Ferrari Classiche-Zertifizierung dokumentiert den originalen Zustand der Werksauslieferung, insbesondere Motor, Antriebsstrang und Karosserie. Die Bedienungsanleitungen in der ledernen Bordmappe sowie das Bord-Werkzeug gehören zum Lieferumfang.

Die klassischen Vier-Nockenwellen-Modelle sind für viele internationale Fahrveranstaltungen wie die Tour de France und Passione Engadina zugelassen. Dieser Ferrari 275 GTB/4 besticht durch seinen originalen Zustand, die geringe Laufleistung und vollständige Historie als ein außergewöhnliches Exemplar. Er verkörpert eindrucksvoll den legendären Status dieser Modellreihe als Essenz von Ferrari zu damaliger Zeit: Ein rassiger Straßensportwagen mit den Erfolgs-Genen von Ferrari im Motorsport, insbesondere bei Berg- und Langstreckenrennen.

Modellgeschichte

Der Ferrari 275 GTB wurde 1964 als Berlinetta Coupé auf dem Autosalon in Paris vorgestellt. Das Modell zeigte zwei wesentliche Neuerungen für Ferrari: das Transaxle-Prinzip für Motor und Getriebe sowie die Einzelradaufhängung an der Hinterachse. Der leichtere und schnellere 275 GTB ergänzte das Modellprogramm zwischen dem größeren viersitzigen 330 GT 2+2 (ab 1963) und dem 500 Superfast, der ab 1964 in sehr geringen Stückzahlen hergestellt wurde.

Das Design des 275 GTB verkörpert einen dynamischen zweitsitzigen Gran Turismo mit einer langen Motorhaube, aerodynamischen Scheinwerferabdeckungen aus Glas sowie einer fließenden Dachform im Stil eines Fastback Coupé mit einer Abrisskante am Fahrzeugheck. Markante Designelemente sind die Luftauslässe in den vorderen Kotflügeln, die sich stilistisch in der B-Säule hinter den Türen wiederholen. Die Karosserie war stets aus Stahl, die Türen und Hauben jedoch aus Aluminium, und wurde bei bei Scaglietti in Modena gefertigt.

Antriebsseitig verfügte der 275 GTB über einen V12-Frontmotor auf der Basis der bewährten Colombo-Konstruktion mit einer obenliegenden Nockenwelle pro Zylinderreihe sowie Nasssumpfschmierung. Mit einem Hubraum von 3.286 ccm und ausgestattet mit drei oder sechs Weber Doppelvergasern vom Typ 40 DCZ/6 leistete das Aggregat 280 PS.

Die Kraftübertragung erfolgte über ein an der Hinterachse montiertes 5-Gang-Getriebe nach dem Transaxle-Prinzip. Dies sorgte für eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und ermöglichte eine exzellente Straßenlage. Das Fahrwerk hatte bei Ferrari nun erstmals eine Einzelaufhängung der Hinterräder.

Im Jahr 1966 erschien eine deutlich modifizierte Version als 275 GTB/4. Das neue Triebwerk hatte den gleichen Hubraum, war aber mit einer Trockensumpfschmierung und zwei obenliegenden Nockenwellen je Zylinderreihe konstruiert. Es ist Ferraris erster Straßensportwagen mit vier obenliegenden Nockenwellen, für die auch die „4“ in der Modellbezeichnung steht. Mit sechs Weber Doppelvergasern vom Typ 40 DCN9 (bzw. 17 oder18) betrug die Leistung sodann 300 PS.

Mit der Einstellung des 500 Superfast 1966 übernahm der 275 GTB/4 die Rolle des Spitzenmodells im Ferrari-Programm. Der 275 GTB wurde von 1964 bis 1966 in 455 Exemplaren gefertigt. Vom modifizierten 275 GTB/4 entstanden von 1966 bis 1968 nur 330 Einheiten. Neben dem 275 GTB gab es von 1964 bis 1966 eine offene Version als 275 GTS mit einem völlig eigenständigen Design.

Dieses Fahrzeug

Dieses Exemplar des legendären Ferrari 275 GTB/4 wurde im September 1967 im Werk fertig gestellt. Das originale Farbschema war Grigio Ferro (106-E-8) mit einem schwarzen Leder-Interieur. Der Sportwagen wurde dann Ende 1967 in die USA an Luigi Chinetti Motors in Greenwich, Connecticut, den offiziellen Ferrari-Importeur für die US-Ostküste, geliefert, der den GTB/4 an seinen ersten Besitzer (Name bekannt) in Michigan übergab.

Zwei Jahre später (1969) erwarb der bekannte Ferrari-Liebhaber und -Händler Bill Kontes das Exemplar und verkaufte ihn etwa ein Jahr später an den nächsten Eigentümer (Name bekannt) im Bundesstaat Maryland. Er stellte den 275 GTB/4 im Jahr 1973 auf dem landesweiten Treffen des Ferrari Club of America vor, verkaufte das Auto jedoch noch im selben Jahr an einen Sammler-Kollegen (Name bekannt). Dieser behielt den GTB/4 für längere Zeit, nachweislich bis 1990. Zu diesem Zeitpunkt war das Auto noch immer in seiner ursprünglichen Lackierung Grigio Ferro, unrestauriert und hatte nur etwa 23.000 Meilen zurückgelegt.

Im Jahr 1994 war der 275 GTB/4 in den Besitz eines Sammlers in Kalifornien (Name bekannt) übergegangen. Die Lackierung war von ihm (oder dem Vorbesitzer) in das in den 1990ern für Ferrari populäre Giallo Fly (Gelb) geändert worden, während alle anderen Oberflächen und Materialien original und unberührt blieben, insbesondere auch der Innenraum. Dieser Besitzer präsentierte den besonderen Ferrari bei diversen, exklusiven Concours-Events und Ferrari Club of America-Veranstaltungen in Nordamerika. Auch er war ein treuer Eigentümer – er behielt den Sportwagen fast zwei Jahrzehnte lang, bevor er ihn etwa 2011/2012 an einen Ferrari-Enthusiasten (Name bekannt) in Pennsylvania verkaufte. Er besaß den 275 GTB/4 einige Jahre und veräußerte ihn an einen weiteren Besitzer (Name bekannt), wo er bis 2018 in einer Sammlung verbrachte.

Alle bislang erwähnten Eigentümer gehen namentlich aus dem vorliegenden Report von Marcel Massini hervor. Im Nachgang einer Auktion in den USA gelangte der GTB/4 mit seiner geringen Laufleistung von 32.000 Meilen und seinem hohen Originalitätsgrad nach Europa zu einem Sammler in den Niederlanden. Im Dezember 2023 wurde der GTB/4 dann an seinen aktuellen Besitzer in Deutschland verkauft. Im Sommer 2024 haben der Motor und das Fahrwerk eine Teilüberholung bei einem Ferrari Spezialisten für rund 47.000 EUR erhalten.

Mit einer geringen originalen Laufleistung von nur 32.632 Meilen und seinem hohen Originalitätsgrad unterscheidet sich dieser Ferrari 275 GTB/4 deutlich von den meisten anderen Exemplaren, die bereits eine Restaurierung hinter sich haben. Die hervorragende Passgenauigkeit der Karosserieteile bestätigt ein sehr gut erhaltenes Fahrzeug, das nie auseinandergebaut, vollständig restauriert oder beschädigt wurde. Die Chrom- und Zierelemente scheinen original und unberührt, ebenso wie die Scheiben, die Marchal-Scheinwerfer und -Linsen. Die Scheinwerferabdeckungen tragen die korrekten Scaglietti-Stempel. Der Motorraum macht einen exzellenten Eindruck und ist korrekt bestückt. Der Innenraum ist im originalen Zustand, was glaubhaft zu der Laufleistung und dem früheren Besitz bei Ferrari-Liebhabern passt. Die Ferrari Classiche-Zertifizierung dokumentiert den originalen Zustand der Werksauslieferung, insbesondere Motor, Antriebsstrang und Karosserie. Die Bedienungsanleitungen in der ledernen Bordmappe sowie das Bord-Werkzeug gehören zum Lieferumfang.

Die klassischen Vier-Nockenwellen-Modelle sind für viele internationale Fahrveranstaltungen wie die Tour de France und Passione Engadina zugelassen. Dieser Ferrari 275 GTB/4 besticht durch seinen originalen Zustand, die geringe Laufleistung und vollständige Historie als ein außergewöhnliches Exemplar. Er verkörpert eindrucksvoll den legendären Status dieser Modellreihe als Essenz von Ferrari zu damaliger Zeit: Ein rassiger Straßensportwagen mit den Erfolgs-Genen von Ferrari im Motorsport, insbesondere bei Berg- und Langstreckenrennen.

Modellgeschichte

Der Ferrari 275 GTB wurde 1964 als Berlinetta Coupé auf dem Autosalon in Paris vorgestellt. Das Modell zeigte zwei wesentliche Neuerungen für Ferrari: das Transaxle-Prinzip für Motor und Getriebe sowie die Einzelradaufhängung an der Hinterachse. Der leichtere und schnellere 275 GTB ergänzte das Modellprogramm zwischen dem größeren viersitzigen 330 GT 2+2 (ab 1963) und dem 500 Superfast, der ab 1964 in sehr geringen Stückzahlen hergestellt wurde.

Das Design des 275 GTB verkörpert einen dynamischen zweitsitzigen Gran Turismo mit einer langen Motorhaube, aerodynamischen Scheinwerferabdeckungen aus Glas sowie einer fließenden Dachform im Stil eines Fastback Coupé mit einer Abrisskante am Fahrzeugheck. Markante Designelemente sind die Luftauslässe in den vorderen Kotflügeln, die sich stilistisch in der B-Säule hinter den Türen wiederholen. Die Karosserie war stets aus Stahl, die Türen und Hauben jedoch aus Aluminium, und wurde bei bei Scaglietti in Modena gefertigt.

Antriebsseitig verfügte der 275 GTB über einen V12-Frontmotor auf der Basis der bewährten Colombo-Konstruktion mit einer obenliegenden Nockenwelle pro Zylinderreihe sowie Nasssumpfschmierung. Mit einem Hubraum von 3.286 ccm und ausgestattet mit drei oder sechs Weber Doppelvergasern vom Typ 40 DCZ/6 leistete das Aggregat 280 PS.

Die Kraftübertragung erfolgte über ein an der Hinterachse montiertes 5-Gang-Getriebe nach dem Transaxle-Prinzip. Dies sorgte für eine ausgeglichene Gewichtsverteilung zwischen Vorder- und Hinterachse und ermöglichte eine exzellente Straßenlage. Das Fahrwerk hatte bei Ferrari nun erstmals eine Einzelaufhängung der Hinterräder.

Im Jahr 1966 erschien eine deutlich modifizierte Version als 275 GTB/4. Das neue Triebwerk hatte den gleichen Hubraum, war aber mit einer Trockensumpfschmierung und zwei obenliegenden Nockenwellen je Zylinderreihe konstruiert. Es ist Ferraris erster Straßensportwagen mit vier obenliegenden Nockenwellen, für die auch die „4“ in der Modellbezeichnung steht. Mit sechs Weber Doppelvergasern vom Typ 40 DCN9 (bzw. 17 oder18) betrug die Leistung sodann 300 PS.

Mit der Einstellung des 500 Superfast 1966 übernahm der 275 GTB/4 die Rolle des Spitzenmodells im Ferrari-Programm. Der 275 GTB wurde von 1964 bis 1966 in 455 Exemplaren gefertigt. Vom modifizierten 275 GTB/4 entstanden von 1966 bis 1968 nur 330 Einheiten. Neben dem 275 GTB gab es von 1964 bis 1966 eine offene Version als 275 GTS mit einem völlig eigenständigen Design.